Erste Hilfe bei psychischen Problemen

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Life Studium & Lehre - Meldung vom: Die Arbeit in der Wissenschaft kann zu einer hohen psychischen Belastung führen. Eine große Studie aus Belgien zeigte beispielsweise, dass das Risiko von Promovierenden, eine Depression oder andere psychische Erkrankungen zu entwickeln, deutlich erhöht ist. Unter Pandemie-Bedingungen hat sich die Belastungssituation vieler Promovierender zusätzlich verschärft. ,,Die Universität Jena hat auf diese Entwicklung reagiert" , erklärt Uwe Cantner, Vizepräsident für wissenschaftlichen Nachwuchs und Gleichstellung der Universität Jena. ,,Wir haben ein Team gebildet, das bei psychischen Problemen Erste Hilfe leistet, und eine Webseite zur psychischen Gesundheit in der Promotion erstellt." Das Mental Health First Aid Team besteht aus speziell geschulten Ersthelferinnen und -helfern, die eine wichtige Anlaufstelle für Betroffene sind und unkompliziert weitere Hilfe vermitteln können. ,,Das Team rekrutiert sich aus unterschiedlichen Einrichtungen und ist ansprechbar für alle Promovierenden und Postdocs sowie alle anderen Beschäftigten der Universität" , erklärt Cantner. Mental Health First Aid (MHFA) ist ein international anerkanntes Programm, das in Australien zur Früherkennung von psychischen Problemen entwickelt wurde.
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