Christina Miller vom Lehrstuhl für Robotik, Künstliche Intelligenz und Echtzeitsysteme bei der Arbeit mit dem modularen Roboterarm. ( A. Heddergott / TUM)
Wenn Unternehmen Roboter nutzen wollen, um ihre Güter zu produzieren, müssen sie die automatisierten Helfer meist hinter Gittern aufbauen. Zu groß ist die Gefahr, dass die Roboter in der Nähe arbeitende Menschen verletzen. Bald könnte aber ein neues Verfahren die Roboter aus ihren Schutzkäfigen holen und damit die Praxis der Automatisierung verändern: Prof. Matthias Althoff hat ein Baukasten-Prinzip entwickelt, womit sich sichere Roboter einfach aus verschiedenen Bauteilen zusammensetzen lassen. Die Module lassen sich nahezu beliebig miteinander verbinden, wodurch Unternehmen ihre Roboter individuell für verschiedene Aufgaben zusammenstellen - oder beschädigte Teile einfach austauschen können. Althoff stellt dieses System jetzt im Fachmagazin "Science Robotics" vor. Roboter, die sich aus einzelnen Bauteilen eines Sets individuell zusammenstellen ließen, gab es auch bisher schon. Allerdings musste jedes neue Modell einzeln von Expertinnen und Experten programmiert werden.
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