DFG-Schwerpunktprogramm SPP 2170 ,,InterZell’, koordiniert von der Universität Stuttgart, stellt bei virtuellen Statusmeeting erste Ergebnisse vor. [Bild: Foto: Universität Stuttgart/Hawkins&cross ]
DFG-Schwerpunktprogramm SPP 2170 ,,InterZell', koordiniert von der Universität Stuttgart, stellt bei virtuellen Statusmeeting erste Ergebnisse vor. Bild: Foto: Universität Stuttgart/Hawkins&cross ] - Immunglobuline sind Antikörper, die vom Immunsystem als Antwort auf das plötzliche Auftreten von Makromolekülen gebildet werden. Letztere sind beispielsweise auf der Zelloberfläche eingedrungener Bakterien oder entarteten Körperzellen zu finden. Sie spielen eine wichtige Rolle zur Identifizierung und Bekämpfung von Infektionen wie Hepatitis A/B oder Tollwut, zur Bekämpfung von Krebszellen und auch als Marker in COVID-Schnelltests. Der Bedarf an solchen therapeutischen Antikörpern ist enorm. Forschende der Universität Stuttgart unter Leitung von Ralf Takors und der Technischen Universität Hamburg (TUHH) arbeiten am Beispiel von Immunglobulin IgG1 daran, die Produktion durch Scale-up (Maßstabsübertragung) zu erhöhen. Biopharmazeutika, das heißt biotechnologisch produzierte Medikamente, Antibiotika und Impfstoffe, werden heute meist industriell in großen Bioreaktoren produziert.
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