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Westfälische Wilhelms-Universität Münster


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Biowissenschaften - Gesundheit - 20.09.2017
Wissenschaftler entdecken Wirkweise der Biowaffe Rizin: Forschung an einem möglichen Gegengift
Das Pflanzengift Rizin ist einer der giftigsten Eiweißstoffe, die es in der Natur gibt - und damit eine der gefährlichsten Biowaffen. Immer wieder ist von Rizin-Attentaten zu lesen, wie dem spektakulären Regenschirmattentat im London der 1970-er Jahre oder zuletzt den ,,Ricin-Letters", die 2014 an Barack Obama adressiert waren.

Umwelt - Sozialwissenschaften - 07.09.2017
Umweltverhaltensforschung muss differenzierter arbeiten: Soziologen hinterfragen etablierte Forschung und zeigen Grenzen ökologischen Verhaltens auf
Um Menschen zu nachhaltigem und ökologischem Verhalten zu animieren, ist weit mehr soziologisches Wissen über Mensch und Umwelt nötig, als bisher erforscht. "Man dachte lange Zeit, man müsse nur mehr Problembewusstsein für Umweltprobleme schaffen, damit sich die Menschen dann 'richtig', also unweltverträglich entscheiden können", sagt Björn Wendt, Soziologe an der Universität Münster.

Bauingenieurwesen - Umwelt - 01.09.2017
Schadstoff-Messung in Münster: Klimatologen erfassen Stickoxide genauer: "Auto-Abgase am ’Bült’ übersteigen Grenzwerte" / Messungen mit Bezug auf Fahrzeugtypen geplant
Ob Benziner oder Diesel: Dass die Abgas-Emissionen oft höher sind, als bisher angenommen und von der Auto-Industrie kommuniziert, ist seit Beginn der Diesel-Krise weithin bekannt. Um dem tatsächlichen Schadstoffausstoß der gesamten Fahrzeugflotte näher zu kommen, haben Wissenschaftler der Universität Münster bisherige Messmethoden spezifiziert.

Gesundheit - Biowissenschaften - 28.08.2017
Neues Verfahren zur Untersuchung von Lymphödemen: Gewebeproben digital und in 3D / Studie von Forschern des Exzellenzclusters "Cells in Motion"
Wenn Wissenschaftler und Ärzte Gewebe untersuchen, um zum Beispiel krankhafte Veränderungen festzustellen, sehen sie sich häufig entnommene Gewebeproben unter dem Lichtmikroskop an. Aussagekräftige Bilder zu erhalten, stellt dabei oft eine Herausforderung dar. Forscherinnen und Forscher des Exzellenzclusters "Cells in Motion" der Universität Münster und des Max-Planck-Instituts für molekulare Biomedizin in Münster haben nun ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sie dreidimensionale Bilder von Blutund Lymphgefäßen in Gewebeproben erzeugen können.

Chemie - 11.08.2017
Chemiker der Universität Münster entwickeln neues Verfahren zur Synthese von fluorierten Molekülringen
Chemiker der Universität Münster entwickeln neues Verfahren zur Synthese von fluorierten Molekülringen
Farben, Medikamente und funktionale Materialien - solche Produkte basieren häufig auf innovativen, von Chemikern entwickelten Molekülen. Zu ihrer Herstellung stehen den Experten viele chemische Reaktionen zur Verfügung - allerdings mit Einschränkungen. Beispielsweise sind fluorierte Verbindungen, also Moleküle, die mindestens ein Fluoratom enthalten, häufig schwer herstellbar.

Physik - Elektrotechnik - 11.08.2017
Einzigartiges Großexperiment zur Bestimmung der Neutrino-Masse
Einzigartiges Großexperiment zur Bestimmung der Neutrino-Masse
Wie ein Luftschiff ragt der riesige Edelstahl-Tank in einer Halle am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vor Besuchern auf. Mit mehr als 23 Metern Länge, einem Durchmesser von rund zehn Metern und einem Volumen von 1400 Kubikmetern scheint er die Decke über ihm fast zu sprengen. Der Tank ist kein gewöhnlicher Tank.

Wirtschaft - Verwaltung - 28.07.2017
Technologietransfer im Fokus: NRW-Wirtschaftsminister besucht MEET: Minister Andreas Pinkwart informiert sich über Austausch zwischen Batterieforschung und Praxis
Technologietransfer im Fokus: NRW-Wirtschaftsminister besucht MEET: Minister Andreas Pinkwart informiert sich über Austausch zwischen Batterieforschung und Praxis
Der nordrhein-westfälische Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, Andreas Pinkwart, hat am Donnerstag (27. Juli) das Batterieforschungszentrum MEET der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) besucht. Neben den aktuellen Projekten und der zukünftigen Orientierung des MEET interessierte er sich vor allem für den Austausch der Batterieforschung mit der Wirtschaft und der Industrie.

Gesundheit - 26.07.2017
,,Wir forschen, um Krebs bei Kindern und Jugendlichen zu heilen": Im Labor mit Prof. Claudia Rössig
Frau Prof. Rössig, mit welcher wissenschaftlichen Frage beschäftigen Sie sich aktuell? Wir verändern Abwehrzellen, sogenannte T-Zellen, von Patienten so, dass sie die eigenen Krebszellen erkennen und bekämpfen oder zumindest in Schach halten - und das möglichst ein Leben lang. Nach vielen Jahren Forschung konnten wir mit dieser Strategie erste Erfolge bei Patienten mit einer speziellen Form der Leukämie erzielen.

Biowissenschaften - Gesundheit - 26.07.2017
Biochemiker beobachten Enzyme bei der Arbeit: Zusammenspiel von Enzym-Domänen während der Katalyse entschlüsselt /
Biochemiker beobachten Enzyme bei der Arbeit: Zusammenspiel von Enzym-Domänen während der Katalyse entschlüsselt / "Wie ein Roboterarm, der in der Autofabrik ein Bauteil weiterreicht"
Zusammenspiel von Enzym-Domänen während der Katalyse entschlüsselt / "Wie ein Roboterarm, der in der Autofabrik ein Bauteil weiterreicht" Viele pharmazeutisch wichtige Wirkstoffe stammen aus Pflanzen, Pilzen oder Bakterien. Man isoliert die Substanzen aus den "biologischen Produzenten", da ihre chemische Herstellung im Labor zu aufwendig ist.

Biowissenschaften - 13.07.2017
Neue Studie zur Regulation der Samenruhe bei Pflanzen: Wissenschaftler entschlüsseln Proteinfunktion / Veröffentlichung in
Neue Studie zur Regulation der Samenruhe bei Pflanzen: Wissenschaftler entschlüsseln Proteinfunktion / Veröffentlichung in "Nature Communications"
Für Pflanzen ist die Samenruhe von besonderer Bedeutung. Sie entscheidet mit darüber, ob die Fortpflanzung erfolgreich ist: Die Samenruhe bewirkt, dass ein Samen nicht ausserhalb der Saison keimt, beispielsweise bei warmen Wetter im Winter, sondern erst dann, wenn die Umweltbedingungen für die Keimlinge besser sind.

Astronomie & Weltraum - 13.06.2017
Jupiter ist ältester Planet des Sonnensystems: Erstmals Altersbestimmung durch Meteoriten-Analyse von münsterschen Planetologen
Jupiter ist ältester Planet des Sonnensystems: Erstmals Altersbestimmung durch Meteoriten-Analyse von münsterschen Planetologen
Jupiter ist nicht nur der grösste Planet des Sonnensystems, sondern auch der älteste, wie Planetologen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) jetzt berichten. Ihnen ist es erstmals gelungen, sein Alter zu bestimmen. Bisher war das Alter Jupiters nicht bekannt - es gab nur Schätzungen. Dies liegt unter anderem daran, dass es keine Gesteinsproben des Planeten gibt und Forscher daher keine direkten Messungen durchführen können.

Gesundheit - Biowissenschaften - 09.06.2017
Forscher im Interview: Im Labor mit Prof. Richard Stange: â?‘Die Heilung des Knochens ist faszinierendâ’’
Herr Prof. Stange, mit welcher wissenschaftlichen Frage beschäftigen Sie sich aktuell? Ich beschäftige mich mit der Regeneration in muskuloskelettalem Gewebe. Dabei schaue ich mir vor allem an, wie Knochen heilen, beziehungsweise was passiert, wenn die Heilung nicht funktioniert â?- vor allem unter speziellen Bedingungen wie bei Entzündungen, im Alter oder nach einem Unfall.

Biowissenschaften - Umwelt - 01.06.2017
Sonnenblumen wissen, wo die Sonne aufgeht: Pflanzenforschung: Wissenschaft liefert Ansätze für Schonung von Ressourcen
Sonnenblumen wissen, wo die Sonne aufgeht: Pflanzenforschung: Wissenschaft liefert Ansätze für Schonung von Ressourcen
Im Botanischen Garten sind sie auf rund 46. Quadratmetern am sichtbarsten: Pflanzen an der WWU. An vielen Instituten spielen Pflanzen in der Forschung und in der Lehre eine wichtige Rolle - zum Beispiel in der Pharmazeutischen Biologie und Phytochemie (Fachbereich Chemie und Pharmazie) und im Arzneipflanzengarten des Instituts.

Informatik - 01.06.2017
Wenn Unsichtbares sichtbar wird: Informatiker der WWU entwickeln Programm zur Visualisierung von Simulationsdaten zu Dunkler Materie
Wenn Unsichtbares sichtbar wird: Informatiker der WWU entwickeln Programm zur Visualisierung von Simulationsdaten zu Dunkler Materie
Ein dünnes Netz spannt sich über den Bildschirm. Nach ein paar Klicks entstehen bunte Knoten, Farben schillern - kosmisches Leuchten, hinter dem ein Code aus Münster steckt. Mit ihrer Visualisierung ist es einem Projektteam aus der Arbeitsgruppe von Prof. Klaus Hinrichs gelungen, komplexe Strukturen in Simulationsdaten Dunkler Materie darzustellen.

Biowissenschaften - 30.05.2017
Protein reguliert, dass sich Nervenfortsätze abbauen: Wie entwickelt sich das Nervensystem? / Studie am Exzellenzcluster
Protein reguliert, dass sich Nervenfortsätze abbauen: Wie entwickelt sich das Nervensystem? / Studie am Exzellenzcluster "Cells in Motion?
Nervenzellen gehen mit ihren langen Fortsätzen, den Axonen und Dendriten, Verbindungen untereinander ein und leiten so Signale weiter. Nicht nur bei Krankheiten des Nervensystems, sondern auch, wenn sich ein Organismus normal entwickelt, verschwinden einige dieser Verbindungen wieder. Doch welche Mechanismen stecken dahinter? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Exzellenzclusters "Cells in Motion" der Universität Münster haben nun einen physiologischen Ablauf entdeckt, der beim Abbau von neuronalen Zellfortsätzen eine wichtige Rolle spielt.

Wirtschaft - 29.05.2017
Studie: Lange Wartezeiten im Geschäft fördern Online-Kauf: Forscher untersuchen Phänomen "Showrooming" / 550 Verbraucher in den USA zu Einkaufsverhalten befragt
Im Laden vor Ort sich ein Produkt anschauen - später aber online kaufen. Dieses Phänomen, das sogenannte Showrooming, ist ein ernst zu nehmendes Problem für den stationären Einzelhandel. Die Entscheidung, das Geschäft zu verlassen, um dann online einzukaufen, ist nicht nur eine Frage des Geldes. "Der Preis ist wichtig, aber auch lange Wartezeiten auf Service sind ein Grund", sagt Dr. Sonja Gensler.

Physik - 19.05.2017
"XENON1T" ist weltweit empfindlichster Detektor für Dunkle Materie: Erfolgreicher Auftakt des Experiments im Gran-Sasso-Nationallabor / Entscheidender Beitrag kommt aus Münster
Wissenschaftler der "XENON"-Kollaboration, darunter der münstersche Astroteilchenphysiker Christian Weinheimer und seine Mitarbeiter, suchen im italienischen Gran-Sasso-Nationallabor nach Beweisen für die Existenz von Dunkler Materie. Nun freuen sich die Forscher über die ersten Ergebnisse ihres neuen Detektors "XENON1T".

Physik - 16.05.2017
Präzisionsmessung: Physiker stellen Theorie infrage: Veröffentlichung in
Präzisionsmessung: Physiker stellen Theorie infrage: Veröffentlichung in "Nature Communications" / Verständnis des Wechselspiels von Elektron und Atomkern könnte fehlerhaft sein
An der Oberfläche von Atomkernen des Elements Wismut existieren so starke Magnetfelder wie sonst nur an der Oberfläche gewaltiger Neutronensterne. Unter der Leitung der Technischen Universität Darmstadt untersuchten Wissenschaftler mit münsterscher Beteiligung nun das Verhalten von Elektronen in diesen Feldern - mit einem überraschenden Ergebnis: Das Team wies mit hoch präzisen Messungen eine unerwartet grosse Diskrepanz zwischen dem experimentellen Ergebnis und einer aus der zugrunde liegenden physikalischen Theorie abgeleiteten Prüfgrösse, der sogenannten "spezifischen Differenz", nach.

Pädagogik - 09.05.2017
Volkswagen-Stiftung fördert interdisziplinäre Modellforschung: Kooperation zwischen der WWU und Karlsruher Technologie-Institut
Volkswagen-Stiftung fördert interdisziplinäre Modellforschung: Kooperation zwischen der WWU und Karlsruher Technologie-Institut
Modelle gehören zu den grundlegenden Strategien menschlicher Orientierung und Identitätsfindung. Globale Herausforderungen wie Klimaerwärmung, Massenmigration oder der sich beschleunigende Technologiewandel sind komplex und diffus. Um derartige Entwicklungen umfassend verstehen und angemessen darauf reagieren zu können, bilden Menschen anschauliche Modelle, die auch als Grundlage für gesellschaftliche und politische Entscheidungen dienen.

Biowissenschaften - 12.04.2017
Verhalten weiblicher Mäuse zur Zeit des Eisprungs weniger vorhersagbar: Verhaltensbiologen der Universität Münster untersuchen
Verhalten weiblicher Mäuse zur Zeit des Eisprungs weniger vorhersagbar: Verhaltensbiologen der Universität Münster untersuchen "Tierpersönlichkeit" zyklusabhängig
Tierhalter wissen: Jedes Tier, sei es auch von derselben Art, hat sein eigenes Naturell. Verhaltensbiologen erfassen dieses charakteristische Verhalten verschiedener Individuen systematisch. Unter dem Begriff "Tierpersönlichkeit" fassen sie die Verhaltensweisen zusammen, die ein Tier zeigt und die für dieses Individuum einzigartig sind.