Technologietransfer im Fokus: NRW-Wirtschaftsminister besucht MEET: Minister Andreas Pinkwart informiert sich über Austausch zwischen Batterieforschung und Praxis

Minister Andreas Pinkwart (4.v.l.) mit Rektor  Johannes Wessels (5.v.l.), Prorek

Minister Andreas Pinkwart (4.v.l.) mit Rektor Johannes Wessels (5.v.l.), Prorektor Michael Quante (r.) sowie Falko Schappacher, Adrienne Hammerschmidt und Martin Winter (v.l., MEET-Vorstand). © WWU/Peter Leßmann

Der nordrhein-westfälische Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, Andreas Pinkwart, hat am Donnerstag (27. Juli) das Batterieforschungszentrum MEET der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) besucht. Neben den aktuellen Projekten und der zukünftigen Orientierung des MEET interessierte er sich vor allem für den Austausch der Batterieforschung mit der Wirtschaft und der Industrie. "In Nordrhein-Westfalen haben wir exzellente Forschungseinrichtungen. Das haben die Gespräche am Batterieforschungsinstitut einmal mehr verdeutlicht. Unser Ziel muss es sein, das hier generierte Wissen und die entwickelten Technologien noch schneller in die industrielle Anwendung zu bringen", betonte Andreas Pinkwart.

Auch der Rektor der WWU, Johannes Wessels, sieht in dem Transfer von Wissen und Technologie eine zentrale Aufgabe der Universität. "Wir forschen nicht für den Elfenbeinturm, sondern für die Gesellschaft", sagte er. Experten sind sich darin einig, dass elektrochemische Energiespeicher von großer Bedeutung für ein Gelingen der Energiewende sind. Darüber hinaus stellen diese Energiespeicher eine Schlüsselkomponente in der Herstellung von Elektroautos dar. "Die Elektromobilität setzt sich in der Automobilindustrie durch. Da ist es von Vorteil, wenn wir Batteriezellen selbst produzieren und die gesamte Wertschöpfungskette eines Elektroautos in Deutschland abbilden können", unterstrich der wissenschaftliche Leiter des MEET und Direktor des Helmholtz-Instituts Münster, Martin Winter. Dieses beschäftigt sich vorrangig mit der Forschung zu Elektrolyten - einem wichtigen Bestandteil von Batteriezellen.

Seit seiner Gründung im Jahr 2009 pflegt das MEET einen engen Austausch mit der Praxis. Martin Winter hob den Sinn dieser Strategie hervor: "Forschung, Politik und Wirtschaft sind am stärksten, wenn sie gemeinsam an einem Strang ziehen. Das MEET ist nicht nur offen für einen Austausch, sondern initiiert diesen aktiv und treibt ihn voran." Der Wissensund Technologietransfer soll weiter ausgebaut werden.

Hintergrundinformationen zum MEET-Batterieforschungszentrum:

Am MEET (Münster Electrochemical Energy Technology) arbeitet ein internationales Team von rund 130 Wissenschaftlern, Ingenieuren und Technikern an der Forschung und Entwicklung innovativer elektrochemischer Energiespeicher mit höherer Energiedichte, längerer Haltbarkeit und maximaler Sicherheit. Ziel ist es, die Batterie für den Einsatz in Elektroautos und stationären Energiespeichersystemen zu verbessern. Dabei führen die Experten wissenschaftliche Grundlagenforschung und praktische Anwendung an einem Ort zusammen. Kooperationen bestehen sowohl mit wissenschaftlichen Einrichtungen als auch mit Partnern aus der Industrie. Die Forschungsbereiche des MEET umfassen sowohl die Entwicklung neuer Materialien für die Entwicklung von Batteriezellen sowie umfassende Sicherheitsund Alterungsuntersuchungen.

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