Verhalten weiblicher Mäuse zur Zeit des Eisprungs weniger vorhersagbar: Verhaltensbiologen der Universität Münster untersuchen "Tierpersönlichkeit" zyklusabhängig
Bei weiblichen Mäusen wird das Verhalten um den Eisprung herum weniger berechenbar, haben Verhaltensbiologen der WWU nun gezeigt.
- Symbolfoto: WWU/Dirk-Heinz Loddenkemper
Tierhalter wissen: Jedes Tier, sei es auch von derselben Art, hat sein eigenes Naturell. Verhaltensbiologen erfassen dieses charakteristische Verhalten verschiedener Individuen systematisch. Unter dem Begriff "Tierpersönlichkeit" fassen sie die Verhaltensweisen zusammen, die ein Tier zeigt und die für dieses Individuum einzigartig sind. Kennt man die "Tierpersönlichkeit", kann man vorhersagen, wie sich ein Tier in einer bestimmten Situation verhalten wird - zwar nicht mit Gewissheit, aber doch mit einiger Sicherheit. Jedoch: Bei weiblichen Mäusen wird das Verhalten um den Eisprung herum weniger berechenbar. Das haben Wissenschaftler der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) nun erstmals gezeigt. Die Studie ist in der Fachzeitschrift "Royal Society Open Science" online veröffentlicht.
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