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Max-Planck-Gesellschaft


Ergebnisse 601 - 620 von 1712.


Biowissenschaften - Geschichte & Archeologie - 23.06.2021
Erbgut aus Höhlensedimenten aus dem Pleistozän
Erbgut aus Höhlensedimenten aus dem Pleistozän
Forschende rekonstruieren 300,000 Jahre Besiedlungsgeschichte der Denisova-Höhle anhand von DNA aus Sedimenten In der bisher umfangreichsten Studie von Sediment-DNA ist es Max-Planck-Forschenden gelungen neue Details über die Besiedlung der Denisova-Höhle durch archaische und moderne Menschen zu rekonstruieren.

Musik - 22.06.2021
Den Ton getroffen
Den Ton getroffen
Neue Erkenntnisse zur Selbsteinschätzung beim Singen   Wer gern unter der Dusche singt, weiß vermutlich, dass nicht immer jeder Ton sitzt. Doch wie sieht es mit professionellen Sängerinnen aus? Wie gut schätzen sie ihr eigenes Können ein? Und welche Rolle spielt die Selbsteinschätzung bei der Ausbildung musikalischer Fähigkeiten? Diesen Fragen ist ein Forschungsteam des Frankfurter Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik, der New York University und der Universität Hamburg in einer Studie mit professionellen Sopranistinnen nachgegangen.

Biowissenschaften - Umwelt - 22.06.2021
Rote Liste Brutvögel: Vogelsterben in Deutschland geht weiter
Rote Liste Brutvögel: Vogelsterben in Deutschland geht weiter
Wissenschaftler und Vogelschützer fordern wegen des dramatischen Rückgangs an Brutvögeln einen nationalen Rettungsplan Das Artensterben zählt neben dem Klimawandel zu den größten Bedrohungen des Lebens auf der Erde. Seit rund 50 Jahren dokumentieren Forschende deshalb die Bestandsentwicklung unterschiedlicher Tierund Pflanzengruppen in sogenannten Roten Listen.

Biowissenschaften - Umwelt - 18.06.2021
Die feine Nase der Störche
Die feine Nase der Störche
Der Geruchssinn führt Störche zu frisch gemähten Wiesen Die scharfen Augen eines Adlers, das außergewöhnliche Gehör einer Eule - um erfolgreich Futter zu finden, haben sich die Augen und Ohren der Vögel optimal ihren Lebensbedingungen angepasst. Dem Geruchssinn wurde bisher eine eher untergeordnete Rolle zugedacht.

Gesundheit - Biowissenschaften - 18.06.2021
Das Start-Stopp-System jagender Immunzellen
Das Start-Stopp-System jagender Immunzellen
Immunzellen koordinieren Schwarmverhalten, um gemeinsam Krankheitserreger zu eliminieren Neutrophile Granulozyten sind Fresszellen der angeborenen Immunantwort und gehören zu den Ersthelfern unseres Immunsystems. Sie patrouillieren durch unsere Blutgefäße und wandern bei ersten Anzeichen einer Entzündung oder Infektion schlagartig ins Gewebe ein, um dort Krankheitserreger zu finden, aufzunehmen und durch Verdau zu eliminieren.

Astronomie & Weltraum - 14.06.2021
Gesucht werden: Quallen-Galaxien
Gesucht werden: Quallen-Galaxien
Im Citizen-Science-Projekt ,,Quallen-Galaxien" können Interessierte mithelfen, die Entstehungsgeschichte dieser kosmischen Objekte zu erforschen Galaxien wie unsere eigene Milchstraßengalaxie, die aus Millionen, Milliarden oder sogar Hunderten von Milliarden Sternen bestehen, sind die Bausteine des Universums auf großen Skalen.

Materialwissenschaft - Chemie - 09.06.2021
Mit Nanoschichten zu langlebigen Festkörperbatterien
Mit Nanoschichten zu langlebigen Festkörperbatterien
Ungeordnete Grenzschichten zwischen den Kristallkörnern des Elektrolyten verhindern Kurzschlüsse in den Batterien Festkörperbatterien könnten künftig zur Alternative für Lithiumbatterien werden und Elektroautos zu längeren Reichweiten verhelfen. Doch derzeit sind sie noch nicht langlebig genug. Ein Team des Fritz-Haber-Institutes, der TU München und des Forschungszentrum Jülich weist jetzt jedoch einen Weg, die Lebensdauer der Feststoffbatterien zu erhöhen.

Psychologie - 09.06.2021
Starke Gefühle - schwer zu verstehen
Starke Gefühle - schwer zu verstehen
Internationales Forschungsteam findet paradoxen Zusammenhang bei der Wahrnehmung von Emotionen Der Klang einer Stimme verrät viel über den Gefühlszustand eines Menschen. Wie viel, hängt von der Intensität des Gefühls ab. Doch gilt hier tatsächlich: Je stärker die Emotionen, desto leichter sind sie zu interpretieren?

Astronomie & Weltraum - Mathematik - 09.06.2021
Schwarze Löcher helfen bei der Sterngeburt
Schwarze Löcher helfen bei der Sterngeburt
Die kosmischen Massemonster machen in Satellitengalaxien den Weg frei für die Entstehung neuer Sonnen Mit einer Kombination von systematischer Beobachtung und kosmologischer Simulation haben Forschende herausgefunden, dass schwarze Löcher bestimmten Galaxien helfen, neue Sterne zu bilden. Dieses Ergebnis eines Teams, dem auch Wissenschafter*innen des Max-Planck-Instituts für Astronomie in Heidelberg angehörten, Überrascht: Denn üblicherweise wirken die kosmischen Schwerkraftfallen der Sterngeburt entgegen, indem sie das dafür nötige Gas aus den Galaxien gleichsam herausblasen.

Physik - Astronomie & Weltraum - 04.06.2021
Sehr hochenergetisches Nachglühen eines Gammastrahlenausbruchs stellt Emissionsmodelle in Frage
Sehr hochenergetisches Nachglühen eines Gammastrahlenausbruchs stellt Emissionsmodelle in Frage
Mitgliedern der H.E.S.S.-Kollaboration ist es gelungen, das intrinsische Spektrum des Nachglühens im sehr hochenergetischen Gammalicht eines relativ nahen Gammastrahlenausbruchs abzuleiten. Überraschenderweise ähnelt es dem viel niedriger-energetischen Röntgenspektrum. Auch das Abklingen über drei Tage verläuft in beiden Spektralbereichen parallel.

Gesundheit - Psychologie - 03.06.2021
Risikofaktoren für Depression verlieren im Alter an Gewicht
Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes spielen bei über 65-Jährigen eine geringere Rolle als bei Jüngeren Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen wie etwa Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes erhöhen auch die Wahrscheinlichkeit eine depressive Verstimmung oder Depressionen zu erleiden. Bislang war jedoch unklar, ob sich dieser Einfluss im Laufe des Lebens verändert oder unabhängig vom Alter ist.

Chemie - 28.05.2021
Ein Nanoreaktor mit chemischem Turbo
Ein Nanoreaktor mit chemischem Turbo
Eine Membran mit Kohlenstoffnitrid-Nanoröhrchen ermöglicht besonders schnelle fotochemische Reaktionen Mancher Prozess in der chemischen Industrie, aber auch breitere Anwendungen wie die Beseitigung organischer Schadstoffe aus dem Abwasser könnte künftig möglicherweise effizienter ablaufen. Forschende des Max-Planck-Instituts für Kolloidund Grenzflächenforschung in Potsdam haben eine mit unzähligen Nanoröhrchen gespickte Membran entwickelt, die verschiedene fotochemische Reaktionen mit hohen Umsatzraten katalysiert.

Umwelt - Geowissenschaften - 28.05.2021
Kleine Schneeflocken im Meer haben eine große Wirkung
Kleine Schneeflocken im Meer haben eine große Wirkung
Forschende am Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie entwickeln biogeochemische Modelle weiter, die den marinen Stickstoffkreislauf erklären In den produktiven Zonen des Meeres gibt es einen ständigen Niederschlag an organischem Material, den sogenannten ,Marine Snow'. Dieser marine Schnee verhält sich wie richtiger Schnee: Große Flocken sind seltener und fallen schnell, kleine Flöckchen kommen sehr oft vor und rieseln langsam.

Umwelt - 14.05.2021
Ausgewogene Nährstoffbilanz mildert den Pflanzendurst
Ausgewogene Nährstoffbilanz mildert den Pflanzendurst
Stickstoff lässt Vegetation stärker wachsen, bei Phosphormangel steigt aber deren Wasserverbrauch Pflanzen leben nicht von Wasser und Kohlendioxid allein. Wie effizient sie diese Nährstoffe für ihr Wachstum umsetzen, hängt wesentlich davon ab, wieviel und in welchem Verhältnis Stickstoff und Phosphor in ihrem Ökosystem verfügbar sind.

Umwelt - Informatik - 12.05.2021
Smartphones erfassen den ökologischen Wandel
Smartphones erfassen den ökologischen Wandel
Per App gesammelte Pflanzendaten erlauben Rückschlüsse auf Veränderungen in Ökosystemen Smartphone-Apps zur Pflanzenbestimmung wie ,,Flora Incognita" können nicht nur Pflanzenarten erkennen, sie erfassen auch großräumige ökologische Muster. Diese Muster stimmen mit Langzeit-Kartierungen der deutschen Flora erstaunlich gut überein, obwohl sie in kürzester Zeit gewonnen wurden und stark vom Verhalten der App-Nutzer beeinflusst werden.

Biowissenschaften - 12.05.2021
Verkehrslärm beeinträchtigt das Gesangslernen von Vögeln
Verkehrslärm beeinträchtigt das Gesangslernen von Vögeln
Lärm hemmt darüber hinaus das Immunsystem von Zebrafinken Verkehrslärm führt bei Jungvögeln zu Ungenauigkeiten und Verzögerungen beim Erlernen ihres Gesangs. Die Jungvögel leiden auch unter einem unterdrückten Immunsystem, was ein Indikator für chronischen Stress ist. Die neue Studie von Forscher:innen des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen zeigt, dass junge Zebrafinken genau wie Kinder besonders anfällig sind für die Auswirkungen von Lärm, weil er das Lernen in einer kritischen Entwicklungsphase beeinträchtigen kann.

Biowissenschaften - Agronomie & Lebensmittelingenieur - 11.05.2021
Glyphosat hemmt symbiotische Bakterien von Käfern
Glyphosat hemmt symbiotische Bakterien von Käfern
Das Pestizid schädigt die für die Bildung des Außenskeletts notwendigen Mikroorganismen von Getreideplattkäfern Der Getreideplattkäfer lebt in enger Gemeinschaft mit symbiotischen Bakterien. Die Bakterien liefern wichtige Bausteine für die Bildung des Außenskeletts der Insekten, das sie vor Trockenheit und Feinden schützt.

Gesundheit - Medien - 07.05.2021
Polarisierung und Mobilisierung in sozialen Medien wirken sich auf Infektionszahlen aus
Polarisierung und Mobilisierung in sozialen Medien wirken sich auf Infektionszahlen aus
Modellrechnungen zeigen Zusammenhang zwischen politischer Informationsverbreitung und Covid-19-Infektionen in den USA Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind Gegenstand politisch aufgeladener Diskussionen und polarisieren Bevölkerungsgruppen: Befürworter motivieren ihre Bekannten zum Einhalten von Regeln, Gegner rufen in sozialen Medien zum Widerstand auf.

Biowissenschaften - 06.05.2021
Bildung hat keinen Einfluss auf die Alterung des Gehirns
Bildung hat keinen Einfluss auf die Alterung des Gehirns
Verlaufsstudien aus verschiedenen europäischen Ländern widerlegen bisherige Annahme Entgegen der landläufigen Meinung zeigt eine neue Studie des EU-Konsortiums ,,Lifebrain", dass mehr Bildung die Alterung des Gehirns nicht verlangsamt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus acht Ländern maßen das Hirnvolumen von mehr als 2.

Geschichte & Archeologie - 06.05.2021
Die letzte Schlacht der Anne de Bretagne
Die letzte Schlacht der Anne de Bretagne
Isotopenstudie enthüllt Identität der Soldaten von 1491 Einem multidisziplinären Team von Forschenden des Inrap, des CNRS, der Universitäten von Ottawa, Rennes 2 und Toulouse III Paul Sabatier und des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig ist es gelungen, die Skelettüberreste von Soldaten zu identifizieren, die an den letzten Kämpfen im Rahmen der Belagerung von Rennes im Jahr 1491 beteiligt waren.