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Max-Planck-Gesellschaft


Ergebnisse 1681 - 1700 von 1710.


Biowissenschaften - Gesundheit - 13.02.2011
Partnerschaft zwischen Genen beeinflusst die Gehirnentwicklung
Partnerschaft zwischen Genen beeinflusst die Gehirnentwicklung
Das menschliche Gehirn enthält rund hundert Milliarden Nervenzellen. Während der Entwicklung muss sich jede dieser Zellen mit ganz bestimmten anderen Zellen verbinden, damit ein funktionierender Organismus entsteht. Doch wie wissen die Nervenzellen, wohin sie wachsen und mit wem sie in Kontakt treten müssen? Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried haben jetzt herausgefunden, dass wachsende Nervenzellen im Fliegenhirn erst durch das Zusammenspiel zweier Gene erkennen können, wann sie ihr Zielgebiet erreicht haben.

Biowissenschaften - Gesundheit - 02.02.2011
Ur-Wirbeltiere mit anpassungsfähigem Immunsystem
Wichtiges Organ unseres adaptiven Immunsystems ist weiter verbreitet als angenommen: Max-Planck-Forscher zeigen Thymus-ähnliche Strukturen am primitiven Neunauge Zu den großartigen Erfindungen der Evolution gehört das adaptive Immunsystem: Auf Krankheitserreger reagiert unser Körper mit der Produktion von hochspezialisierten Abwehrzellen - den T-Lymphozyten, die im Thymus heranreifen ', und mit Antikörpern, die Eindringlinge auch Jahre später noch wiedererkennen.

Gesundheit - Psychologie - 27.01.2011
Erwartung beschleunigt bewusste Wahrnehmung
Erwartung beschleunigt bewusste Wahrnehmung
Das menschliche Gehirn arbeitet ungeheuer schnell. Insbesondere Seheindrücke sind jedoch so komplex, dass die Verarbeitung mehrere Hundert Millisekunden dauert. Erst dann dringen sie ins Bewusstsein. Wie Forscher des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung in Frankfurt am Main jetzt zeigen, kann diese Verzögerung unterschiedlich lang sein.

Biowissenschaften - Gesundheit - 27.01.2011
Bakterien stellen magnetische Nanopartikel reiner her als Labore
Bakterien stellen magnetische Nanopartikel reiner her als Labore
Oft arbeiten Bakterien viel genauer als ein Chemielabor: So stellen magnetotaktische Bakterien, die durch magnetische Nanopartikel zu lebendigen Kompassnadeln werden, Magnetteilchen reiner her, als das bislang im Labor möglich ist. Die Bakterien richten sich an den Magnetfeldlinien der Erde aus, um den Weg zu ihrer Nahrung zu finden.

Chemie - Physik - 26.01.2011
Neutrino-Detektor startet Messung
Kürzlich haben die Wissenschaftler und Techniker der Double-Chooz-Kollaboration ihren Neutrino-Detektor fertig gestellt, der Antineutrinos aus dem Kernkraftwerk Chooz in den französischen Ardennen beobachten wird. Das Experiment kann jetzt mit der Messung fundamentaler Neutrino-Eigenschaften beginnen, was wichtige Konsequenzen für die Teilchen- und Astroteilchenphysik haben wird.

Astronomie & Weltraum - 05.01.2011
Schwarzes Loch wirbelt Galaxienmodelle durcheinander
Schwarzes Loch wirbelt Galaxienmodelle durcheinander
Ungewöhnlich massereiches Objekt im Herzen einer kleinen Milchstraße fordert die Theorie heraus Eine Gruppe um Remco van den Bosch vom Max-Planck-Institut für Astronomie hat ein schwarzes Loch entdeckt, das an den Grundlagen heutiger Modelle der Galaxienentwicklung rüttelt. Mit 17 Milliarden Sonnenmassen ist dieses Ungetüm deutlich schwerer als es die Modelle vorhersagen.

Biowissenschaften - Gesundheit - 08.11.2010
Turbolader für Nervenzellen
Turbolader für Nervenzellen
Es steckt mehr Maus in uns, als wir glauben. Nils Brose vom Göttinger Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin untersucht an ihnen Störungen der Hirnfunktion. Göttinger Max-Planck-Wissenschaftler haben einen Schlüsselmechanismus entdeckt, der die Signalleistung von Nervenzellen im Gehirn steigert Im dichten Verkehr ein hupendes Auto lokalisieren, beim TV-Zappen zwischen Fußball und Krimi nicht völlig den Überblick verlieren oder am Ende eines gelesenen Satzes den Anfang nicht vergessen - das alles sind für uns ganz alltägliche Fähigkeiten.

Biowissenschaften - 02.11.2010
Glasfassaden - Fallen für Fledermäuse
Fledermäuse nehmen glatte senkrechte Flächen erst kurz vor dem Aufprall wahr und können so einen Zusammenstoß oft nicht vermeiden Die Studie, auf der dieser Artikel beruht, ist noch nicht veröffentlicht. Dieser Artikel dient als Vorabinformation für Medienschaffende, die URL der Seite darf nicht vor dem Ende des Embargos im Internet verbreitet werden! Eine glatte, senkrechte Fläche wird von Fledermäusen bis kurz vor der Kollision wie ein freier Flugweg wahrgenommen.

Biowissenschaften - Gesundheit - 04.10.2010
B-Zellen verstärken Autoimmunerkrankungen
B-Zellen verstärken Autoimmunerkrankungen
Antikörperlieferanten steuern über neu entdeckten Mechanismus die Immunantwort Freiburger Wissenschaftler haben möglicherweise einen wichtigen Verstärker für Autoimmunerkrankungen entdeckt. Fehlt das Protein PTP1B in B-Immunzellen, verstärken die Zellen eintreffende Entzündungssignale übermäßig und können so einen Angriff gegen den eigenen Körper fördern.

Biowissenschaften - 15.09.2010
Fledermäuse nutzen Polarisationsmuster zur Orientierung
Max-Planck-Forscher entdecken neue Sinnesleistung bei Säugetieren Tiere können zur Orientierung verschiedenste Sinneswahrnehmungen einsetzen. Beispielsweise verwenden Vögel das Polarisationsmuster des Sonnenlichtes in der Atmosphäre, um ihr Orientierungssystem zu kalibrieren. Nun haben Forscher vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen und von der Queen's University Belfast zusammen mit Kollegen aus Israel ausgerechnet bei einer nachtaktiven Säugetierart, dem Großen Mausohr, die Fähigkeit zur Orientierung mit Hilfe von polarisiertem Licht entdeckt.

Biowissenschaften - 15.09.2010
Meisen mit hohem Stoffwechsel sind besonders risikofreudig
Risikoverhalten von Kohlmeisen hängt vom Energiehaushalt und der Umgebungstemperatur ab Tiere unterscheiden sich oft stark in ihrem Verhalten in Risikosituationen, beispielsweise wenn sie sich Fressfeinden gegenüber sehen. Ein Forscherteam vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen hat in einer Langzeituntersuchung an Kohlmeisen herausgefunden, dass das Risikoverhalten sowohl von der Stoffwechselrate als auch der Umgebungstemperatur abhängt.

Biowissenschaften - 01.09.2010
Rhesusaffen-Mütter entwickeln zu Söhnen eine schwächere Bindung als zu Töchtern
Ihren Söhnen gegenüber verhalten sich die Weibchen in deren erstem Lebensjahr aggressiver Primaten und viele andere Säugetiere bauen enge soziale Bindungen zu verwandten Artgenossen auf; besonders eng ist vor allem die Mutter-Kind-Beziehung. Forscher des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und der Universität Leipzig untersuchten auf Cayo Santiago, einer Insel nahe Puerto Rico, ob Rhesusaffen-Mütter ihren männlichen und weiblichen Nachwuchs gleichermaßen bzw. unterschiedlich behandeln, wenn es um den Aufbau dieser essentiellen Bindungen geht.

Biowissenschaften - 30.08.2010
Herzschlag in 3D
Max-Planck-Forscher beobachten Zebrafisch-Herz bei der Arbeit Bislang waren Mikroskope zu langsam und nicht leistungsfähig genug, das schlagende Herz eines Zebrafisches in 3D aufzuzeichnen. Ein Forscherteam vom Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik ist es nun gelungen, 3D-Filme von einem Zebrafisch-Herz aufzunehmen.

Biowissenschaften - Mathematik - 24.06.2010
Software hilft Embryonalentwicklung zu entschlüsseln
Software hilft Embryonalentwicklung zu entschlüsseln
Wissenschaftler aus Tübingen entwickeln Software zur Simulation von Netzwerken, die den Ablauf der Embryonalentwicklung steuern Wenn neues Leben entsteht, wird aus einem winzigen Haufen identischer Zellen ein ausgewachsener Organismus mit verschiedenen Körperteilen. Vor 60 Jahren schlug Alan Turing die Theorie vor, dass solche Musterbildungsvorgänge während der Embryogenese durch die Ausbreitung zweier unterschiedlicher Signalmoleküle in den sich entwickelnden Geweben gesteuert werden.

Geschichte & Archeologie - 06.05.2010
Der moderne Mensch inspirierte den Neandertaler kulturell
Der moderne Mensch inspirierte den Neandertaler kulturell
Die 3D-Rekonstruktion des Geburtskanals einer Neandertalerfrau gibt Einblicke in die Evolution des menschlichen Geburtsvorgangs [mehr] Neue außerordentlich präzise 14 C-Daten deuten auf einen kulturellen Austausch zwischen modernen Menschen und Neandertalern vor etwa 40. Jahren hin. Ob die archäologische Kultur des Châtelperronien (CP) am Übergang vom Mittelzum Jungpaläolithikum von Neandertalern oder modernen Menschen stammt, darüber streiten Fachleute seit Langem.

Astronomie & Weltraum - 26.04.2010
Frühstart für Rosetta-Kometen
Frühstart für Rosetta-Kometen
Churyumov-Gerasimenko, der Zielkomet der ESA-Mission Rosetta, wird eher aktiv, als bisher angenommen Auf seinem Weg in Richtung Sonne wird der Komet Churyumov-Gerasimenko, den die Raumsonde Rosetta der Europäischen Weltraumagentur (ESA) im nächsten Jahr erreicht, früher als bisher gedacht beginnen, Gas und Staub zu spucken.

Gesundheit - Biowissenschaften - 06.04.2010
Parkinson-Gen: Nervenwachstumsfaktor stoppt Zerfall von Mitochondrien
Parkinson-Gen: Nervenwachstumsfaktor stoppt Zerfall von Mitochondrien
Neuer Zusammenhang bei den Vorgängen eines Parkinson-relevanten Gendefekts entdeckt Bei neurodegenerativen Erkrankungen wie der Parkinson-Krankheit sterben Nervenzellen zu Tausenden im Gehirn. Körpereigene Nervenwachstumsfaktoren wie GDNF fördern das Überleben der Nervenzellen, doch klinische Tests mit GDNF liefern keine eindeutigen Verbesserungen.

Biowissenschaften - 31.03.2010
Nur nicht den Kopf verlieren
Nur nicht den Kopf verlieren
Max-Planck-Forscher in Dresden bringen nicht-regenerationsfähige Plattwürmer dazu, ihren Kopf nachwachsen zu lassen Ein Hase kann es nicht, ein Frosch auch nicht, aber ein Zebrafisch oder Salamander schon und der Plattwurm ist ein wahrer Meister darin: Regenerieren. Warum manchen Tierarten verlorene Körperteile oder Organe nachwachsen lassen können, anderen hingegen nicht, bleibt ein Rätsel.

Biowissenschaften - 26.03.2010
Nektar - süßer Lohn für Blüten-Bestäuber
Blütenpflanzen brauchen den Zucker-Transporter SWEET9 für die Nektarproduktion Die Evolution hat eine unglaubliche Vielfalt von Blütenpflanzen und sie bestäubender Insekten hervorgebracht. Damit die Pflanzen die potenziellen Pollenüberträger anlocken und für ihre Dienste belohnen können, haben sie spezielle Organe entwickelt.

Biowissenschaften - Pädagogik - 01.03.2010
Meisterschüler beim Gesangskopieren
Forscher finden einen Mechanismus, der das Gesangslernen junger Zebrafinken verbessern kann Die meisten Singvögel erlernen ihren Gesang in früher Jugend von einem erwachsenen Vorbild, meist vom Vater. Dabei gibt es große Unterschiede in der Genauigkeit, mit der die Gesänge kopiert werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen haben jetzt bei jungen Zebrafinken einen Mechanismus entdeckt, der für Unterschiede im Gesangslernen verantwortlich ist.