Das Ziel der Rosetta-Mission: Die ESA-Raumsonde wird den Kometen Churyumov-Gerasimenko beobachten und unter anderem mit einer Landeeinheit die Prozesse verfolgen, in denen der Komet Gas und Staub freisetzt. Da der Komet bereits in größerer Entfernung zur Sonne aktiv wird, als bisher angenommen, kann die Sonde schon eher als geplant Daten sammeln. Die Aufnahme aus dem Jahr 2008 zeigt den Himmelskörper im Abstand von 284,2 Millionen Kilometern zur Sonne. [weniger]
Churyumov-Gerasimenko, der Zielkomet der ESA-Mission Rosetta, wird eher aktiv, als bisher angenommen. Auf seinem Weg in Richtung Sonne wird der Komet Churyumov-Gerasimenko, den die Raumsonde Rosetta der Europäischen Weltraumagentur (ESA) im nächsten Jahr erreicht, früher als bisher gedacht beginnen, Gas und Staub zu spucken. Bereits im März 2014 sollte die Aktivität des Kometen von der Erde aus messbar sein. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Katlenburg-Lindau. Die Wissenschaftler werteten zahlreiche Beobachtungsdaten aus, die während der zurückliegenden drei Umläufe des Kometen um die Sonne mithilfe erdgebundener Teleskope aufgenommen wurden. Auf diese Weise konnten sie erstmals die Aktivität des Kometen in allen Phasen seines Umlaufs um die Sonne rekonstruieren. Das Ziel der Rosetta-Mission: Die ESA-Raumsonde wird den Kometen Churyumov-Gerasimenko beobachten und unter anderem mit einer Landeeinheit die Prozesse verfolgen, in denen der Komet Gas und Staub freisetzt.
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