Schnitte durch das dreidimensionale Rekonstruktionsvolumen (links oben, grau) um ein Lungenbläschen mit Hyalinmembran (links unten, gelb), rechts eine Überblendung. Im Zentrum befindet sich das Luftbläschen (Alveole). Die Elektronendichte ist durch unterschiedliche Grautöne dargestellt. An der Innenseite des Luftbläschens schlägt sich eine Schicht aus Proteinen und abgestorbenen Zellenresten nieder, die sogenannte Hyalinmembran. Diese Ablagerung, die durch das neue Verfahren erstmals in ihrer dreidimensionalen Struktur dargestellt werden kann, reduziert den Gasaustausch und führt zu Atemnot. Foto: Tim Salditt, Marina Eckermann
Schnitte durch das dreidimensionale Rekonstruktionsvolumen ( links oben, grau ) um ein Lungenbläschen mit Hyalinmembran (links unten, gelb ), rechts eine Überblendung. Im Zentrum befindet sich das Luftbläschen (Alveole). Die Elektronendichte ist durch unterschiedliche Grautöne dargestellt. An der Innenseite des Luftbläschens schlägt sich eine Schicht aus Proteinen und abgestorbenen Zellenresten nieder, die sogenannte Hyalinmembran. Diese Ablagerung, die durch das neue Verfahren erstmals in ihrer dreidimensionalen Struktur dargestellt werden kann, reduziert den Gasaustausch und führt zu Atemnot. Foto: Tim Salditt, Marina Eckermann Team unter Göttinger Leitung hat neues dreidimensionales Bildgebungsverfahren entwickelt Röntgenphysikerinnen und -physiker der Universität Göttingen haben zusammen mit Pathologen und Lungenspezialisten der Medizinischen Hochschule Hannover ein neues Bildgebungsverfahren entwickelt, mit dem geschädigtes Lungengewebe nach Erkrankung an Covid-19 hochaufgelöst und dreidimensional dargestellt werden kann. Dafür wird eine besondere Röntgenmikroskopietechnik genutzt, um die durch das Virus hervorgerufenen Veränderungen der Lungenbläschen, der so genannten Alveolen, und der Blutgefäße darzustellen.
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