Aktualitäten 2020
« ZURÜCK
Erbgut des Störs entschlüsselt
Phagen-Kapsid gegen Influenza: Passgenauer Inhibitor verhindert virale Infektion
Auch Neandertaler aßen Muscheln, Fisch und Robben
Wie Pflanzen ihren Chlorophyllstoffwechsel kontrollieren
Gestörte zelluläre Kollagen-Sekretion hat große Auswirkungen
Gestörte zelluläre Kollagen-Sekretion mit großen Auswirkungen
Zuckerstrukturen auf Viren und Tumorzellen blockieren
Gefäße des gesamten Gehirns dargestellt
Falschparkern in Krebszellen auf der Spur
Tödliche Überproduktion von Antikörpern
Forschen für bessere Cochlea-Implantate
Bienen tanzen im Dialekt
Genschere Crispr/Cas9 kann unerwünschte Doppelgänger im Erbgut erzeugen
Prognose über die Dauer von Beziehungen ist möglich - aber auch notwendig?
Geheimes Leben zwischen Ölpalmenwedeln - eine Oase für Kleinstlebewesen
Biowissenschaften
Ergebnisse 241 - 260 von 295.
Biowissenschaften - Paläontologie - 30.03.2020

Störe lebten schon vor 300 Millionen Jahren auf der Erde und haben sich äußerlich seitdem kaum verändert. Einem Team von Forschern aus Würzburg und Berlin ist es jetzt gelungen, ihr Erbgut zu entschlüsseln. Sie werden bisweilen auch ,,Methusalem der Süßwasserfische" genannt: Störe und ihre nahen Verwandten.
Gesundheit - Biowissenschaften - 30.03.2020

Ein neuer Ansatz macht Hoffnung auf neue Therapieoptionen gegen die saisonale Influenza und Vogelgrippe: Berliner Forscher haben auf Basis einer leeren und damit nicht-infektiösen Hülle eines Phagen-Virus ein chemisch modifiziertes Phagen-Kapsid entwickelt, das den Influenzaviren spr ichwörtlich die Luft zum Atmen nimmt.
Biowissenschaften - Gesundheit - 30.03.2020
Autophagie: Neue Rolle des Mechanismus für zelluläre Abfallentsorgung entdeckt
Ein Forschungsteam aus dem Labor von Natalia Kononenko am Exzellenzcluster CECAD für Alternsforschung der Universität zu Köln hat herausgefunden, dass die Autophagie - der Prozess des zellulären Selbstrecyclings oder der Abfallentsorgung - für das Überleben der Nervenzellen in Mäusen entbehrlich ist.
Biowissenschaften - Agronomie & Lebensmittelingenieur - 25.03.2020

Nr. Nicht nur Homo sapiens nutzte Meer als Nahrungsquelle ' Auswirkung auf Fähigkeiten vermutet (pug) Bereits die Neandertaler ernährten sich vor über 80. Jahren regelmäßig von Muscheln, Fisch und anderen Meeresbewohnern. Den ersten umfangreichen Nachweis dafür fand ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Universität Göttingen bei einer Ausgrabung in der Höhle von Figueira Brava in Portugal.
Biowissenschaften - 25.03.2020

Forscher haben neue Regulatoren entdeckt, die gleichzeitig die Synthese und den Abbau von Chlorophyll koordinieren. Studie im Magazin Nature Communications veröffentlicht. Chlorophyll ist das am häufigsten vorkommende Pigment auf der Erde, das Pflanzen ermöglicht, Sonnenenergie zu absorbieren, um die Photosynthese zu initiieren.
Biowissenschaften - Umwelt - 24.03.2020
Leben am Limit: Verwandte der Silberfischchen in der trockensten Wüste der Welt entdeckt
Im Kerngebiet der chilenischen Atacama-Wüste, einer der trockensten Regionen der Welt, haben Forscher der Universität zu Köln Leben entdeckt. In diesem Gebiet mit einem Mars-ähnlichen Erscheinungsbild spürten Reinhard Predel und sein Kollege Dr. Alvaro Zúñiga-Reinoso Insekten aus der Verwandtschaft der Silberfischchen, sogenannte Maindronia, auf.
Biowissenschaften - Gesundheit - 18.03.2020

Ein internationales Forschungsteam hat einen Gendefekt identifiziert, der für ein ungewöhnliches neues Krankheitsbild innerhalb einer Familie verantwortlich ist. Daran beteiligt waren Humangenetiker der Universität Würzburg.
Biowissenschaften - Gesundheit - 18.03.2020

Ein internationales Forschungsteam hat einen Gendefekt identifiziert, der für ein ungewöhnliches neues Krankheitsbild innerhalb einer Familie verantwortlich ist. Daran beteiligt waren Humangenetiker der Universität Würzburg.
Gesundheit - Biowissenschaften - 17.03.2020

Bei einer Virusinfektion gelangen Viren in den Organismus und vermehren sich in den Körperzellen. Viren setzen sich oft gezielt auf die Zuckerstrukturen der Zellen ihres Wirts oder präsentieren ihrerseits charakteristische Zuckerstrukturen auf ihrer Oberfläche. Forschende der Technischen Universität München (TUM) haben ein neuartiges Proteinreagenz zur Erkennung biologischer Zuckerstrukturen entwickelt, das die Ausbreitung einer Erkrankung im Körper blockieren kann, wenn es an die Zuckerstrukturen einer Zelle oder eines Erregers andockt.
Biowissenschaften - Gesundheit - 13.03.2020

Mit biochemischen Methoden und KI auch feinste Kapillaren abgebildet Erkrankungen des Gehirns gehen oft mit typischen Veränderungen der Blutgefäße einher. Münchner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben jetzt ein Verfahren vorgestellt, mit dem sich die Strukturen und eventuelle krankhafte Veränderungen aller Gefäße - auch der feinsten Kapillaren - analysieren lassen.
Gesundheit - Biowissenschaften - 10.03.2020

In Plattenepithelkarzinomen sorgt ein spezielles Protein dafür, dass unbenötigte Proteine nicht mehr entsorgt werden. Ein Forschungsteam der Universität Würzburg hat dieses Protein erstmals ausgeschaltet. Plattenepithelkarzinome sind eine sehr außergewöhnliche Krebsart. Sie treten in vielen Geweben auf - zum Beispiel in Lunge, Speiseröhre, Bauchspeicheldrüse, Hals und Rachenraum sowie auf der Haut.
Biowissenschaften - Gesundheit - 10.03.2020

Mutationen in Plasmazellen spielen wichtige Rolle bei Leichtketten-Amyloidose Plasmazellen im Knochenmark produzieren Antikörper. Diese bestehen aus zwei längeren und zwei kürzeren Proteinketten. Eine krankhafte Vermehrung der Plasmazellen kann zu einer Überproduktion kürzerer Ketten führen. Diese lagern sich in Organen ab.
Biowissenschaften - 06.03.2020
Warum sich Artgenossen voneinander unterscheiden
Neurobiologen haben erforscht, wie die Entwicklung des Gehirns individuelle Verhaltensunterschiede mitbestimmt Neurobiologen der Freien Universität Berlin unter der Leitung von Bassem Hassan, Einstein BIH Visiting Fellow , in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe von Robin Hiesinger des Fachbereichs BCP haben in einer in der Fachzeitschrift Science veröffentlichten Studie beschrieben, warum Fruchtfliegen individuelle Verhaltensunterschiede trotz gleicher Genetik und gleicher Umweltbedingungen ausprägen.
Gesundheit - Biowissenschaften - 04.03.2020

Computermodell zeigt neuronale Erregungsmuster im Innenohr Dank eines Cochlea-Implantats können eigentlich gehörlose Menschen in einem erstaunlich hohen Maß wieder hören. Um die Implantate zu optimieren, haben Forschende der Technischen Universität München (TUM) ein Computermodell entwickelt, mit dem sich die vom Implantat erzeugten neuronalen Erregungsmuster im Hörnerv vorhersagen lassen.
Biowissenschaften - 04.03.2020

Mit dem Schwänzeltanz teilen Honigbienen ihren Artgenossen mit, wo Futterquellen zu finden sind. Je nach Bienenart gibt es dabei unterschiedliche Tanzdialekte, wie ein deutsch-indisches Forschungsteam nachgewiesen hat. Nach über 70 Jahren ist ein großes Rätsel der Zoologie gelöst: Honigbienen benutzen bei ihrem Schwänzeltanz tatsächlich verschiedene Tanzdialekte.
Biowissenschaften - Gesundheit - 03.03.2020

Schnipp, schnapp - alles schien so einfach. Vor acht Jahren veränderte eine Entdeckung die Gentechnik von Grund auf: Forscher fanden eine Methode, in die genetische Codierung von Organismen einzugreifen. Gemeint ist CRISPR/Cas9, bekannter als ,,Genschere". Die Verheißungen der neuen Methode waren vielfältig, sie reichten bis zu einer Lösung für Krebs oder Erbkrankheiten.
Biowissenschaften - Gesundheit - 03.03.2020

Molekularer Schalter in Knochenmarksstammzellen hilft Erforschung von Entzündungsprozessen im Gehirn Life Makrophagen sind als Teil des angeborenen Immunsystems für die Hirnentwicklung und -funktion unablässig. Mit einer neuartigen Methode brachten Wissenschaftler des Universitätsklinikums Jena, der Universität Bonn und des Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York (USA) Makrophagen zum Leuchten, die im Knochenmark gebildet wurden.
Biowissenschaften - Umwelt - 02.03.2020

Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen findet hohe Aktivität in Schwebeböden (pug) Die Bedrohung von Insekten und anderen Kleinstlebewesen durch die Abholzung des Regenwaldes und die Folgen für die Umwelt in tropischen Regionen sind bekannt. Bisher noch nicht untersucht wurde, ob und wie die Ölpalmenplantagen dazu beitragen, die Populationen von winzigen unterirdisch lebenden Tieren zu erhalten, die wiederum den Boden gesund erhalten.
Biowissenschaften - 28.02.2020
Objekte quantifizieren: Bienen können zählen, dass sechs mehr als vier sind
Dass Insekten die kognitiven Fähigkeiten besitzen, einfache numerische Mathe-Aufgaben zu lösen, zeigt eine neue Studie von der Universität zu Köln. Die Zoologen Martin Paul Nawrot und der Doktorand Hannes Rapp von der Arbeitsgruppe ,,Computational Systems Neuroscience" wiesen diese Fähigkeiten beispielhaft für die Honigbiene nach.
Umwelt - Biowissenschaften - 26.02.2020
Fressen und gefressen werden
Studie über den Einfluss von Biodiversität auf den Energiefluss in Ökosystemen veröffentlicht in der Fachzeitschrift Nature Biologische Vielfalt erhöht einer internationalen Studie unter Beteiligung der Freien Universität Berlin zufolge die Effizienz des Energieflusses in Ökosystemen. Die Forscherinnen und Forscher gingen im Rahmen eines großen Biodiversitätsexperiments mit einem ganzheitlichen Ansatz den Fragen nach, wie der Energiefluss in Ökosystemen funktioniert und ob es einen Unterschied zwischen Systemen mit einer hohen Artenvielfalt gibt und solchen mit geringer.