
(© Bild: Istock) - Schnipp, schnapp - alles schien so einfach. Vor acht Jahren veränderte eine Entdeckung die Gentechnik von Grund auf: Forscher fanden eine Methode, in die genetische Codierung von Organismen einzugreifen. Gemeint ist CRISPR/Cas9, bekannter als ,,Genschere". Die Verheißungen der neuen Methode waren vielfältig, sie reichten bis zu einer Lösung für Krebs oder Erbkrankheiten. Jedoch gab und gibt es auch Bedenken gegenüber der gentechnischen Neuerung, teils ethischer, teils fachlicher Natur. Eine Forschergruppe der Universität Münster um Dr. Dr. Boris Skryabin und Timofey Rozhdestvensky hat nun im Fachmagazin ,,Science Advances" eine Studie veröffentlicht, die Zweifel an der ,,Genschere" nährt: Das Team fand heraus, dass sich mit CRISPR/Cas9 erzeugte Gensequenzen von selbst duplizieren und dass dies mit Standard-Testverfahren nicht zu entdecken ist. Das CRISPR/Cas9-System ist eine noch relativ neue Methode aus der Molekularbiologie, um die DNA eines Organismus gezielt zu verändern.
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