Korruptionsskandale: Wer bewacht die Wächter?

Forscher der Humboldt-Universität zu Berlin zeigen, wie die Steuerung von Informationen zum Werkzeug gegen Korruption werden kann. Wer bewacht die Wächter? Die von Platon aufgeworfene Frage hat auch heute, mehr als zweitausend Jahre später, nicht an Aktualität verloren. Der Staat erlässt mitunter Gesetze, deren Einhaltung er nicht selbst prüfen kann. Daher setzt er Kontrollinstanzen ein, um die Akteure - seien es Individuen, Firmen oder ganze Staaten - zu überprüfen. Doch können Kontrolleure und Akteure gemeinsame Sachen machen. So zeigt der jüngste Skandal um Wirecard, welche Interessenskonflikte bei Wirtschaftsprüfern auftreten können, die ihrem ,,Prüfling" zugleich als Berater dienen. Müssen die Wächter also durch neue Wächter bewacht werden, und diese wieder durch neue, bis zum infiniten Regress? Eine praktikablere Lösung haben die beiden Wissenschaftler Colin von Negenborn und Martin Pollrich entwickelt.
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