Luftaufnahme des Jena Experiments in Thüringen.© Jena Experiment
Luftaufnahme des Jena Experiments in Thüringen. Jena Experiment Ein Großteil der Erkenntnisse darüber, wie Ökosysteme von biologischer Vielfalt profitieren, stammt aus künstlich angelegten Versuchsflächen. Kritiker bemängeln jedoch seit langem, dass dort Artengemeinschaften wachsen, die in der Natur nicht vorkommen. Doch der positive Effekt der Biodiversität ist nicht nur dem Design der Versuchsflächen geschuldet. Das konnte ein internationales Forscherteam unter Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Universität Leipzig (UL), der Universität Bern und des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums (Frankfurt/Main) nun nachweisen, indem sie unrealistische Versuchsflächen in ihrer Analyse aussparten. Auch Wissenschaftler vom Institut für Landschaftsökologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) haben im Rahmen ihrer langjährigen Tätigkeit in einem Forschungsverbund der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wesentliche Daten zu der Studie beigetragen. Die Ergebnisse, die jetzt in Nature Ecology & Evolution veröffentlicht wurden, belegen, dass die aus den Versuchsflächen erlangten Erkenntnisse zur biologischen Vielfalt valide sind.
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