Künstlerische Darstellung der im Rahmen des Europäischen VLBI-Netzwerks (EVN) genutzten Radioteleskope zur Beobachtung der Radioquelle FRB 121102. [weniger]
Astronomen gelingt die Identifizierung von Radioblitzen: Sie kommen aus einer Zwerggalaxie in großer Entfernung. Zum ersten Mal ist es Astronomen gelungen, die exakte Richtung eines Radioblitzes (Fast Radio Burst, FRB), eines sehr kurzen Radiostrahlungsausbruchs mit bisher nicht bekannter astronomischer Ursache, derart genau festzulegen, dass damit seine Herkunftsgalaxie identifiziert werden konnte. Diese Galaxie liegt in einer Entfernung von mehr als drei Milliarden Jahren. Es handelt sich um eine Zwerggalaxie, sehr unterschiedlich im Vergleich zu unserer Milchstraße. Außerdem wurde eine kompakte Radioquelle in unmittelbarer Nähe zum Ort des Radiostrahlungsausbruchs nachgewiesen, die Rückschlüsse auf den astrophysikalischen Ursprung des Phänomens ermöglicht. Die Forschungsergebnisse eines internationalen Teams unter Beteiligung von Laura Spitler vom Bonner Max-Planck-Institut für Radioastronomie werden heute in drei Publikationen in den Fachzeitschriften 'Nature' und 'Astrophysical Journal Letters' veröffentlicht. Künstlerische Darstellung der im Rahmen des Europäischen VLBI-Netzwerks (EVN) genutzten Radioteleskope zur Beobachtung der Radioquelle FRB 121102.
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