Grundsätzliches Einverständnis der WADA zur Veröffentlichung der Tübinger Doping- Studie

Warten auf Antwort des Internationalen Leichtathletikverbands (IAAF) I. Am 20. Mai 2016 teilte der Generaldirektor  der World Antidoping Agentur (WADA), David Howman, in einem Schreiben an Dr. Sandberger, den Rechtsvertreter der Universität und von Rolf Ulrich, dem federführenden Autor der Studie, mit, dass die WADA mit einer Publikation der Studie grundsätzlich einverstanden sei. Allerdings müsse WADA sich noch direkt mit der Internationalen Leichtathletikverband (IAAF) abstimmen und  die Übergabe der Rohdaten an die IAAF vereinbaren. Damit schienen die jahrelangen Verhandlungen über die Publikationsfreigabe zwischen der Universität und der WADA auf der einen Seite, WADA und IAAF auf der anderen Seite im Wesentlichen zu einem positiven Ende gekommen zu sein. Die Chronologie der Ereignisse stellt sich aus Sicht der Universität Tübingen wie folgt dar:   II. Die Studie 'Doping in Elite Sports Assessed by Randomized-Response Surveys' untersuchte mit einem etablierten anonymen Befragungsverfahren der mathematischen Statistik (Unrelated Question Model) die Dopingprävalenz von Hochleistungssportlern bei der Leichtathletikweltmeisterschaft 2011 in Daegu und den ebenfalls 2011 durchgeführten Panarabischen Spielen in Doha, Katar. Anhand der Ergebnisse dieser Studie verfasste eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern unter der Federführung von Rolf Ulrich (Eberhard Karls Universität Tübingen) ein Manuskript über die verwendete Methodik und Datenanalyse. Die WADA hatte diese Studie seinerzeit organisatorisch und finanziell unterstützt und es war eine gemeinsame Publikation der Ergebnisse mit der WADA geplant.
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