Verdrilltes Magnetfeld in der Galaxie IC 342
Forscher erhoffen sich Hinweise auf die Entwicklung von Milchstraßensystemen. Magnetfelder existieren überall im Universum. Aber welche Rolle spielen sie bei der Entwicklung kosmischer Objekte? Astronomen am Bonner Max-Planck-Institut für Radioastronomie haben bei der detaillierten Untersuchung der Galaxie IC 342 mit mehreren Radioteleskopen ein Magnetfeld entdeckt, das sich entlang des Hauptspiralarms aufgewickelt hat. ,,Unsere Beobachtung kann dabei helfen Antworten zu finden auf die Frage, wie Galaxien entstehen und wie sie sich weiterentwickeln", sagt Projektleiter Rainer Beck. Polarisierte Radiostrahlung von IC 342 bei sechs Zentimeter Wellenlänge, aufgenommen mit dem 100-Meter-Radioteleskop Effelsberg mit einer Winkelauflösung von drei Bogenminuten. Die Größe des dargestellten Felds beträgt 0,75 x 0,75 Grad; die Größe der Galaxie ist mit 0,5 Grad vergleichbar mit jener des Vollmonds am Himmel. Die schwarzen Linien zeigen die Orientierung des Magnetfelds.



