Landschaft vergisst nicht
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Neueste Ergebnisse Potsdamer und Berliner Geowissenschaftler in Science veröffentlicht. Extremereignisse in der jüngsten Erdgeschichte aufzuspüren, gehört zur geowissenschaftlichen Forschung von Dr. Wolfgang Schwanghart und Prof. Oliver Korup, PhD aus der Arbeitsgruppe Naturgefahren an der Universität Potsdam. In einer gerade im Wissensmagazin Science veröffentlichten Studie untersuchten die beiden Wissenschaftler mit einem internationalen Team mächtige Ablagerungen im Pokhara-Tal im Himalaja-Staat Nepal. Beteiligt war daran als Ko-Autor Dr. Philipp Hoelzmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Geographische Wissenschaften der Freien Universität Berlin. Detaillierte Untersuchungen zeigen nun erstmals, dass drei starke Erdbeben im Mittelalter weitreichende Umwälzungen in der Landschaft um Nepals zweitgrößte Stadt zur Folge hatten. Die Erdbebenwellen lösten Massenbewegungen aus, die Unmengen an Schutt aus dem Annapurna-Massiv über 60 Kilometer weit verlagerten. Sie verfüllten damit ein gutes Dutzend Täler bis zu 100 Metern hoch.




