Quartett ferner Galaxien: In diesen Bildern sind ALMA-Daten (rot) mit Bildinformationen des Weltraumteleskops Hubble kombiniert. Sie zeigen die fernen Hintergrundgalaxien, die vom Gravitationslinseneffekt verzerrt werden. Ursache dieser Verzerrungen sind Vordergrundgalaxien (Hubble-Daten, blau). Die Hintergrundgalaxien werden zu Lichtbögen verzogen, welche die Vordergrundgalaxien umgeben. [weniger]
Mit den ALMA-Antennen beobachten Astronomen Starburst-Galaxien im frühen All - und entdecken das fernste Wasser. Die höchsten Geburtsraten unter den Sternen lassen sich um mindestens eine Milliarde Jahre früher verzeichnen als bisher angenommen. Das haben Beobachtungen mit dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) ergeben, das am 13. März offiziell eröffnet wird. Die Ergebnisse sind soeben in einer Reihe von drei Fachartikeln erschienen, die unter anderem über den Nachweis von Wasser in der bis jetzt größten bekannten Entfernung berichten. Erstautor einer der Veröffentlichungen ist Axel Weiß vom Bonner Max-Planck-Institut für Radioastronomie. Quartett ferner Galaxien: In diesen Bildern sind ALMA-Daten (rot) mit Bildinformationen des Weltraumteleskops Hubble kombiniert. Sie zeigen die fernen Hintergrundgalaxien, die vom Gravitationslinseneffekt verzerrt werden.
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