Otto W. Witte (l.), Christiane Frahm (r.) und Nachwuchsforscherin Nayana Gaur (M.). Foto: Michael Szabó, UKJ
Otto W. Witte (l. Christiane Frahm (r.) und Nachwuchsforscherin Nayana Gaur (M. Foto: Michael Szabó, UKJ - Nachwuchswissenschaftler erforschen, wie sich die "Darm-Hirn-Achse" nutzen lässt, um kognitive Funktionsverluste zu erkennen ,,Darm-Hirn-Achse" nennt die Wissenschaft die Wechselwirkung von Verdauungsund Denkorgan und beginnt gerade erst zu verstehen, wie vielfältig diese ist. Denn die als Darmflora oder Mikrobiom bezeichnete Gesamtheit der Bakterien im Darm spielt eine weitaus größere Rolle als nur die des Hilfsarbeiters für die Nahrungsverarbeitung. Das Mikrobiom moderiert Immunprozesse, Studien belegen auch den Zusammenhang von Änderungen der Darmflora mit psychischen und neurodegenerativen Erkrankungen. Die Signalwege und die Ursache-Wirkungsbeziehungen dieser komplexen Wechselwirkung sind der Gegenstand aktueller Forschung. Ziel: Mikrobiom-basierte Therapien gegen nachlassende geistige Aktivität im Alter.
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