TU Ilmenau schließt Kooperationsvertrag mit japanischer Kanto Gakuin Universität Yokohama

Die Technische Universität Ilmenau hat einen Kooperationsvertrag mit der japanischen Kanto Gakuin Universität in Yokohama geschlossen. Darin wird vereinbart, die akademische und pädagogische Zusammenarbeit auszubauen und das gegenseitige Verständnis zwischen den beiden Universitäten zu fördern. Die Vereinbarung war vom Thüringischen Institut für Textilund Kunststoff-Forschung Rudolstadt, TITK, einem An-Institut der TU Ilmenau, angebahnt worden, das schon seit 2006 mit der japanischen Universität zusammenarbeitet.

Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit der TU Ilmenau und der Kanto Gakuin Universität wird der Austausch von Studenten, Wissenschaftlern, Fakultätsmitgliedern und Verwaltungsmitarbeitern stehen. Einen engen Austausch soll es sowohl in der Forschung, als auch in der Lehre geben: Geplant sind gemeinsame Forschungsprojekte und Symposien ebenso wie Vorlesungen für Studierende beider Universitäten und der Austausch von akademischen Informationen und Materialien.

Die Vereinbarung der beiden Universitäten war vom Thüringischen Institut für Textilund Kunststoff-Forschung Rudolstadt, angebahnt worden, einem Forschungsinstitut für polymere Funktionsund Konstruktionswerkstoffe, das schon seit 2006 mit der japanischen Universität zusammenarbeitet. Das TITK ist ein An-Institut der TU Ilmenau, also ein unabhängiges Forschungsinstitut, das eng mit der TU Ilmenau verbunden ist. Den vom Präsidenten der TU Ilmenau, Prof. Kai-Uwe Sattler, unterzeichneten Kooperationsvertrag überbrachte TITK-Direktor Benjamin Redlingshöfer bei seinem Besuch der Weltausstellung im japanischen Osaka dem Präsidenten der Kanto Gakuin Universität, Yoshinari Koyama, der ihn nun seinerseits unterzeichnete.

TU Ilmenau und TITK arbeiten seit über 20 Jahren auf vielen Ebenen eng zusammen. Über die Kooperationsvereinbarung zeigte sich der Vizepräsident für Internationale Beziehungen und Transfer der TU Ilmenau Professor Jens Müller sehr erfreut: ,,Neben der länderübergreifenden Forschung eröffnet sie über unser An-Institut TITK in Rudolstadt große Möglichkeiten insbesondere auch beim direkten Transfer der Forschungsergebnisse in die Wirtschaft - bei zunehmend globalen Forschungsund Wirtschaftsräumen ein nicht hoch genug einzuschätzender Vorteil."