Spaltimprägnierverfahren zur Fertigung von FVK-Bauteilen in der Großserie
05. Berlin - RWTH-Aachen Startseite > Einrichtungen > Verwaltung > Dezernat 3 - Presse und Öffentlichkeitsarbeit > Pressemitteilungen der RWTH > Spaltimprägnierverfahren zur Fertigung von FVK-Bauteilen in der Großserie Kai Fischer vom Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) gewinnt den Innovationspreis 2009 der Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e.V. (AVK) in der Kategorie Hochschule. Während der AVK-Jahrestagung in Stuttgart wurde ihm der Preis für seine Untersuchungen zur großserientauglichen Fertigung von endlosfaserverstärkten Kunststoffbauteilen mithilfe des Spaltimprägnierverfahrens verliehen. Das Spaltimprägnierverfahren ist eine Variante des etablierten Harzinjektionsverfahrens (Resin Transfer Moulding, RTM). Das Verfahren wurde im Jahr 2001 unter den ehemaligen IKV-Ingenieuren Tom Wassenberg, Sven Meyer-Noack und Ingo Kleba entwickelt und zunächst im Labormaßstab getestet. Die Untersuchungen von Kai Fischer führten nun zur Weiterentwicklung der Verfahrens- und Anlagentechnik für die Fertigung hochintegrierter Sandwichstrukturen und zur Realisierung eines automatisierten Fertigungsprozesses im großen Maßstab. Dazu wurde eine Spaltimprägnieranlage in Kooperation mit der Firma Hille Engineering, Aachen, entwickelt und im Technikum des IKV installiert.
