Neue molekulare Einblicke
Professor Dominik Wöll und seine Forschungsgruppe haben eine neue Methode entwickelt, um den Wassergehalt in Systemen nanoskopisch zu bestimmen. Veröffentlichung dazu ist nun in ,,Angewandte Chemie" erschienen. Wassermoleküle spielen eine wichtige Rolle für die Struktur, Funktion und Dynamik von Bio-Materialien. Ein direkter Zugang zur Anzahl der Wassermoleküle in nanoskopischen Volumina kann daher neue molekulare Einblicke in Materialien geben und eine Feinabstimmung ihrer Eigenschaften in anspruchsvollen Anwendungen ermöglichen. Professor Dominik Wöll, Lehrund Forschungsgebiet Physikalische Chemie: Spektroskopie kondensierter Materie der RWTH Aachen, und sein Team haben mit Kooperationspartnern aus Göttingen und Genf eine Methode entwickelt, um den Wassergehalt in Systemen nanoskopisch über superauflösende Fluoreszenzmikroskopie und so den lokalen Wassergehalt um einzelne Fluoreszenzsonden zu bestimmen. Dazu haben sie nun in ,,Angewandte Chemie", einer der weltweit renommiertesten Chemiezeitschriften, publiziert. Bei der Methode nutzte die internationale Forschungsgruppe die Eigenschaft, dass Wassermoleküle in unmittelbarer Nähe zu den Fluoreszenzsonden deren sogenannte Fluoreszenzlebensdauer verringern.




