Millionenschwerer Schub für MHH-Ausgründung

Thomas Thum und  Claudia Ulbrich
Thomas Thum und Claudia Ulbrich
Cardior Pharmaceuticals GmbH erhält 15 Millionen Euro / Neue Therapieoptionen für Herzpatienten können schnell entwickelt werden. Großer Erfolg für die Translation der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH): Die Cardior Pharmaceuticals GmbH, eine junge Ausgründung der MHH, erhält insgesamt 15 Millionen Euro von fünf Investoren: LSP (Life Sciences Partners) unterstützt das 2016 gegründete Biotechnologie-Unternehmen gemeinsam mit Boehringer Ingelheim Venture Fund (BIVF), Bristol-Myers Squibb (BMS), BioMedPartners (mit dem neuen BioMedInvest III Fund) und dem High-Tech Gründerfonds (HTGF). ,,Wir nutzen sogenannte nichtkodierende Ribonukleinsäuren (RNAs), um Herzerkrankungen wie beispielsweise Herzschwäche zu diagnostizieren und zu therapieren", sagt Cardior-Gründer Dr. Thomas Thum, Leiter des MHH-Instituts für Molekulare und Translationale Therapiestrategien (IMTTS). Um Herzschwäche zu verhindern oder zu verringern werden Herzmuskelzellen in die Lage versetzt, krankhafte Umbauprozesse zurückzubilden und wieder normal zu funktionieren. ,,Unsere Therapeutika beeinflussen bestimmte nichtkodierende RNAs, die das Wachstum und die Kontraktionsfähigkeit von Herzmuskelzellen kontrollieren und die maßgeblich an der Entwicklung von Herzschwäche beteiligt sind", erläutert Professor Thum. Er ist überzeugt, dass derart bahnbrechende Therapien im Bereich der Herzschwäche erhebliche Chancen für Patienten bieten, die an einer der häufigsten tödlich verlaufenden Erkrankungen weltweit leiden.
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