Kritischer Blick auf Immanuel Kant

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Immanuel Kant. Zeichnung von Antje Herzog 2023 Illustration: Kunst- und Ausstell
Immanuel Kant. Zeichnung von Antje Herzog 2023 Illustration: Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn
Immanuel Kant. Zeichnung von Antje Herzog 2023 Illustration: Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn - In der Bundeskunsthalle in Bonn ist am 23. November die Ausstellung »Immanuel Kant und die offenen Fragen« eröffnet worden. Anlässlich des Geburtstages des Philosophen, der sich im kommenden Jahr zum 300. Mal jährt, versucht die Ausstellung Kants Werk einem nichtakademischen und jungen Publikum nahezubringen. Im Mittelpunkt stehen Kants bahnbrechende Beiträge zur Aufklärung, seine Überlegungen zu Ethik, Emanzipation, Erkenntnistheorie und Völkerrecht, die bis heute als richtungsweisend gelten. Doch Kants Werke haben auch eine andere Seite. Sie sind teilweise von rassistischen, sexistischen und antijüdischen Ideologien geprägt, die zum Teil auch heute noch in unserer Kultur und in unserem Denken wirksam sind ", sagt Andrea Marlen Esser von der Universität Jena. Sie und ihr Team vom Institut für Philosophie widmen sich in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Forschungsprojekts diesem ambivalenten Erbe der Aufklärung und bringen einen entsprechend kritischen Blick in die Ausstellung in der Bundeskunsthalle ein.
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