Hanns Ruder. Foto: Universität Tübingen
Astrophysiker Hanns Ruder von der Universität Tübingen erhält Lorenz-Oken-Medaille. Die Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ - Die Wissensgesellschaft) verleiht heute, 14. September, dem Tübinger Astrophysiker Hanns Ruder die Lorenz-Oken-Medaille. Mit dieser Auszeichnung würdigt die älteste deutsche Wissenschaftsvereinigung ihrer Art Ruder als einen herausragenden Kommunikator zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit. ,,Hanns Ruder hat in vielfältiger Weise der interessierten Öffentlichkeit die faszinierenden Phänomene der Astrophysik vermittelt. Dabei versteht er es in unnachahmlicher Weise, komplexe Zusammenhänge in einem munteren Erzählstil für jedermann begreifbar zu machen", würdigt GDNÄ-Präsident Ludwig Schultz den Astrophysiker: ,,Zur Verstärkung seiner Botschaften dienen oft spektakuläre Visualisierungen, die dem Zuhörer unvergessliche Eindrücke vermitteln." Mit der Lorenz-Oken-Medaille zeichnet die GDNÄ - Die Wissensgesellschaft alle zwei Jahre Persönlichkeiten aus, die sich um das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Gesellschaft besonders verdient gemacht haben. Die Medaille ist nach dem Naturforscher Lorenz Oken benannt, der 1822 die Gesellschaft in Leipzig gründete, deren Ziele der Dialog der Forschungsdiziplinen und der Dialog von Wissenschaft und Gesellschaft sind. Bisherige Preisträger waren unter anderen Hubert Markl, Heinz Maier-Leibnitz, Jens Reich, Jürgen Mittelstraß, Anton Zeilinger und Joachim Treusch.
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