Interflex soll die Stromnetze verändern
Die Stromsysteme in Europa haben sich innerhalb der letzte 20 Jahre dramatisch verändert. Verteilte, erneuerbare Energiequellen wie Wind oder Solarenergie gewannen an Bedeutung, neue Möglichkeiten der Energienutzung wurden entwickelt. Herausforderungen stellen sich auch durch die Entwicklungen der Elektromobilität. Zum Jahresbeginn fiel der Startschuss für das Projekt Interflex - es befasst sich mit intelligenten Stromnetzen, den sogenannten Smart Grids. Ausgewählt wurde es von der Europäischen Kommission aus 28 Projekten im Rahmen von Horizon 2020, eines der größten EU-Forschungsund Innovationsprogramme. Die RWTH Aachen hat die Federführung, im Fokus stehen die Interoperabilität der Systeme, die Reproduzierbarkeit der Lösungen und die sich daraus ergebenden Geschäftsmodelle. Partner aus Forschung und Industrie - Versorgungsunternehmen, Hersteller, Forschungseinrichtungen - kooperieren in dem mit 23 Millionen Euro dotierten Projekt.

