Ein Unterstützungssystem für die Tumorchirurgie entwickelt ein Thüringer Forschungsteam. Foto: Anna Schroll/UKJ
Ein Unterstützungssystem für die Tumorchirurgie entwickelt ein Thüringer Forschungsteam. Foto: Anna Schroll/UKJ - Ein interdisziplinäres Projektteam an Universitätsklinikum Jena, Friedrich-Schiller-Universität Jena und Technischer Universität Ilmenau startet die Entwicklung eines sensorbasierten Unterstützungssystems, das Chirurgen bei Tumoroperationen Gewebegrenzen kontinuierlich optisch darstellen und haptisch vermitteln kann. Die Carl-Zeiss-Stiftung fördert das Vorhaben in ihrem ,,CZS Durchbrüche"-Programm sechs Jahre lang mit insgesamt fünf Millionen Euro. Die operative Entfernung von Tumoren ist eine der Säulen der Krebstherapie. Für die Planung des Eingriffs vermitteln gut etablierte Bildgebungsverfahren die genaue Lage und Größe des Tumors. Ziel der Operation ist es dann, das Krebsgewebe vollständig zu entfernen - unter größtmöglicher Schonung des umliegenden gesunden Gewebes. Dabei unterstützen endoskopische und mikroskopische Abbildungen des Operationsgebietes oder auch Roboterund Navigationssysteme die Erfahrung der Chirurginnen und Chirurgen.
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