Forschung für die Zukunft planen?
Freie Universität Berlin organisiert internationale Konferenz zur Forschungsplanung vom 13. bis 15. Oktober 2011 Kann Forschung geplant werden' Sollte man dies überhaupt, wo doch wissenschaftliche Durchbrüche wie die Relativitätstheorie von Albert Einstein nicht planbar zu sein scheinen' Die Freie Universität Berlin lädt in Kooperation mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft vom 13. bis 15. Oktober 2011 zu einer internationalen Konferenz, bei der Sinn, Möglichkeiten und Grenzen der Forschungsplanung in den Wissenschaften beleuchtet werden sollen. Experten aus den USA, Indien, China, Singapur und Deutschland werden in Kurzvorträgen und Diskussionen ihre unterschiedlichen Sichtweisen erläutern. Die Veranstaltung 'Planning Research for the Future'' unter der Schirmherrschaft von Professor Jürgen Zöllner, Berliner Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung, findet in englischer Sprache statt. Eine Anmeldung ist bis zum 30. September 2011 möglich. Im Rahmen der Konferenz werden Vertreter von Universitäten, außeruniversitären Forschungsinstituten, forschungsfördernden Stiftungen, Unternehmen, Gewerkschaften und der Europäischen Union Vor- und Nachteile der Forschungsplanung in den Wissenschaften diskutieren. Der Fokus der Veranstaltung liegt auf dem Spannungsfeld zwischen der 'Freiheit der Wissenschaft' einerseits und der strategischen Forschungsplanung andererseits. Diese breite Aufstellung zeichnet die Konferenz in besonderer Weise aus.

