Das Meereskrokodil Steneosaurus bollensis aus Ohmden bei Holzmaden gilt als Wappentier für die Fossillagerstätte Posidonienschiefer-Formation. Foto: W. Gerber
Paläontologische Sammlung der Universität Tübingen startet monatliche Themenführungen. In vielen naturwissenschaftlichen Sammlungen weltweit finden sich Fossilien aus dem Schwäbischen Posidonienschiefer: Mit dieser geologischen Formation startet in der Paläontologischen Sammlung der Universität Tübingen am Sonntag eine neue Reihe von Themenführungen. Unter dem Titel ,,Der Posidonienschiefer - eine Fossillagerstätte von Weltformat" führt Kustos Philipe Havlik am 1. September um 14 Uhr durch ausgewählte Teilbereiche der Sammlung in der Sigwartstraße 10. Der Posidonienschiefer bietet hervorragende Erhaltungsbedingungen für Wirbeltiere und Wirbellose. Teilweise sind sogar Weichteile von Lebewesen erhalten, die üblicherweise nicht überliefert sind. Die Universität Tübingen besitzt eine der wichtigsten und größten Sammlungen an Fossilien aus diesem 180 Millionen Jahre alten Gestein mit zahlreichen Sauriern, Seelilien und Tintenfischartigen. Die Paläontologische Sammlung bietet künftig an jedem ersten Sonntag im Monat Themenführungen an.
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