Die Sprache der einstigen Sklaven

Mitglieder einer Bajeschi-Familie in der südungarischen Gemeinde Alsószentmárton
Mitglieder einer Bajeschi-Familie in der südungarischen Gemeinde Alsószentmárton. Foto: Kahl/Nechiti
Mitglieder einer Bajeschi-Familie in der südungarischen Gemeinde Alsószentmárton. Foto: Kahl/Nechiti - Wissenschaftler erforschen die Kultur Roma-stämmiger Minderheiten in Ungarn Noch am Ausgang des 19. Jahrhunderts wurden Bajeschi, Angehörige einer rumänischen Volksgruppe, in den Donaufürstentümern offen zum Verkauf angeboten. "Die Bajeschi waren Sklaven, die besonders im Bergbau gearbeitet haben", sagt Thede Kahl. Der Slawist von der Universität Jena hat gemeinsam mit seiner Kollegin Ioana Nechiti (derweil Aminian) die Situation der Bajeschi und der Rudari in Ungarn untersucht. Die Auswertung ihrer Feldstudien förderte erstaunliche Erkenntnisse zutage. Die Bezeichnung Bajeschi lässt sich mit Minenarbeiter Übersetzen.
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