DFG verlängert Förderung für „Oxyflame’
RWTH Aachen, Ruhr-Universität Bochum und TU Darmstadt bereiten im SFB/Transregio 129 die Basis zur Realisierung negativer CO2-Emissionen. Der Bewilligungsausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Förderung für den Sonderforschungsbereich/Transregio 129 ,,Oxyflame - Entwicklung von Methoden und Modellen zur Beschreibung der Reaktion fester Brennstoffe in einer Oxyfuel-Atmosphäre" um eine dritte Förderperiode verlängert. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der RWTH Aachen, der Ruhr-Universität Bochum und der Technischen Universität Darmstadt arbeiten im SFB/Transregio, Sprecher ist Professor Reinhold Kneer vom RWTH-Lehrstuhl für Wärmeund Stoffübertragung. Für die Forschungsarbeiten wurden jetzt für die nächsten vier Jahre rund 10 Millionen Euro bewilligt. Die reaktive Umsetzung in Oxyfuel-Atmosphäre ist eine Methode, um das bei der energetischen Nutzung kohlenstoffhaltiger Festbrennstoffe entstehende CO2 möglichst effizient und vollständig für eine Abscheidung vorzubereiten. Dazu erarbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler validierte und generalisierte Modelle der Oxyfuel-Verbrennung von fester Biomasse in einer Atmosphäre, die im Wesentlichen aus CO2, O2 und H2O besteht. Zur Entwicklung von Methoden und Modellen standen in den ersten beiden Förderperioden fossile Brennstoffe im Vordergrund, in der dritten Förderperiode liegt nun der Fokus auf Biomasse.



