Den kleinsten Strukturen auf der Spur
RWTH-Professor bringt Forschungsergebnisse aus Kalifornien mit nach Aachen - Tür an Tür arbeitete Thomas Taubner mit Nobelpreisträgern und anderen Spitzenforschern an der kalifornischen Universität Standford. Der Professor für Metamaterialien und Nanooptik am Lehr- und Forschungsgebiet Experimentalphysik der RWTH hatte dort die Möglichkeit, im Rahmen eines DAAD-Stipendiums zwei Jahre seine Arbeiten im Bereich der Plasmonik, also der Optik mit metallischen Nanostrukturen, zu vertiefen. "Gerade die Kombination aus dem lockeren Umgang und den flachen Hierarchien in Amerika und der deutschen Gründlichkeit ist eine gute Basis für die Wissenschaft", sagt Taubner. Das Rückkehrerprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen holte den Wissenschaftler wieder zurück nach Aachen. Es bietet hervorragenden Nachwuchswissenschaftlern die Chance, nach ihrer Rückkehr aus dem Ausland eine Forschungsgruppe an einer Universität ihrer Wahl in NRW aufzubauen. Jede Gruppe unterstützt das Land über einen Zeitraum von fünf Jahren mit bis zu 1,25 Millionen Euro. Taubner wählte hierfür die RWTH: "Die Grundlagenforschung und Produktentwicklung mit dem Fraunhofer-Institut für Lasertechnik waren ausschlaggebend, weshalb ich mich für Aachen entschieden habe", betont er.



