BMBF finanziert Forschungen in ’NEUROTEC’ mit 36,5 Millionen Euro
RWTH Aachen und Forschungszentrum Jülich entwickeln innovative Elektronikbauteile. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die zweite Phase des Projekts ,,Neuro-inspirierte Technologien der künstlichen Intelligenz für die Elektronik der Zukunft (NEUROTEC)" und stellt hierfür 36,5 Millionen Euro bis zum Jahr 2026 zur Verfügung. Ziel des Projekts von Forschungszentrum Jülich und RWTH Aachen ist die Entwicklung innovativer Elektronikbauteile. Sie werden als Synapsen in künstlichen neuronalen Netzen verwendet und leisten einen wichtigen Beitrag zur Energiesparsamkeit von KI-Anwendungen. Gemeinsam wollen so das Forschungszentrum Jülich und die RWTH einen international sichtbaren Standort der Spitzenforschung im Bereich memristiver Schaltungen für neuromorphe Computer schaffen. Der Ansatz beruht auf sogenannten memristiven Materialien. Dies sind anders als bisher verwendete digitale Bauelemente in Computern und Smartphones analoge Widerstände, die ihren Wert verändern und dauerhaft speichern können.


