Fledermäuse haben für die Interaktion mit Pflanzen enorm verlängerte Zungen und die Fähigkeit zu einem besonderen Schwirrflug entwickelt. Foto: Marco Tschapka
Vortrag im Botanischen Garten der Universität Tübingen zur Wechselbeziehung zwischen Fledermäusen und Pflanzen. In tropischen und subtropischen Regionen der Neuen Welt hat sich zwischen Fledermäusen und Pflanzen eine für beide Partner profitable Beziehung entwickelt, die man in unseren Breiten vor allem von Insekten und Pflanzen kennt: Die Pflanzen bieten den Tieren Nektar als Nahrung an, als Gegenleistung transportieren diese Pollen von Blüte zu Blüte und bestäuben diese. Um diese Kooperation geht es im nächsten Vortrag des Botanischen Gartens der Universität Tübingen. PD Dr. Marco Tschapka (Institut für Experimentelle Ökologie der Universität Ulm/Smithsonian Tropical Research Institute in Panama) spricht am Sonntag, 3. November, um 11. Uhr (Hörsaal N10, Botanisches Institut, Auf der Morgenstelle 3) über ,,Blumenfledermäuse und Fledermausblumen". Fledermäuse haben für ihre Interaktion mit Pflanzen enorm verlängerte Zungen und die Fähigkeit zu einem besonderen Schwirrflug entwickelt, während die Blüten in Anpassung an diese ungewöhnlichen Bestäuber relativ groß und robust sind, und enorme Nektarmengen produzieren. Die Anlockung dieser Bestäuber erfolgt zunächst über Duft, manche Pflanzen adressieren auch das Echoortungssystem der Fledermäuse und sind akustisch auffällig.
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