Aachener Physiker fiebern Experiment im CERN entgegen
Am CERN, dem europäischen Forschungszentrum für Elementarteilchenphysik, ist in den letzten Jahren mit dem LHC = "Large Hadron Collider" der weltgrößte Beschleuniger aufgebaut worden. Er wurde bereits erfolgreich bei kleineren Teilchenenergien getestet. Ab Dienstag, 30.04.2010, werden die Protonenstrahlen, die dort zur Kollision gebracht werden, auf eine Gesamtenergie von 7 TeV gebracht - der bisherige Rekord von etwa 2 TeV wird dann deutlich überschritten. Damit wird eine neue Ära in der Physik eingeleitet. Die Wissenschaftler hoffen, das lang gesuchte Higgs-Teilchen zu finden, welches für die Masse aller Elementarteilchen verantwortlich sein soll. Sie suchen auch nach "Dunkler Materie", also Teilchen, die das Universum maßgeblich beeinflussen, aber bisher nicht identifiziert werden konnten. Drei RWTH-Institute für Elementarteilchenphysik - die Physikalischen Institute Ib, IIIa, IIIb - haben wesentlich am Bau der zugehörigen Teilchendetektoren mitgearbeitet und beteiligen sich an der Suche nach neuen Teilchen.



