Ein kleines Anhängsel kann große Wirkung haben: PD Dr. Martina Mühlenhoff mit dem Molekülmodell der Sialinsäure und einer Acetylgruppe. Copyright: ,,Karin Kaiser / MHH’.
Ein kleines Anhängsel kann große Wirkung haben: PD Dr. Martina Mühlenhoff mit dem Molekülmodell der Sialinsäure und einer Acetylgruppe. Copyright: ,,Karin Kaiser / MHH'. DFG-Forschungsgruppe will Rolle der Sialinsäure als Regulator bei Entwicklungsprozessen und Krankheiten aufklären Zuckerverbindungen aus der Gruppe der Glykane Übernehmen bei vielen biologischen Prozessen in unserem Körper eine wichtige Aufgabe. Indem sie sich chemisch mit Eiweißen und Fetten verbinden und diese dadurch verändern, regulieren sie etwa die Reifung der Nieren, die richtige Vernetzung von Nervenbahnen im Gehirn oder die Funktion des Immunsystems. An der Aufklärung dieser biochemischen Abläufe arbeitet ein Forschungsnetzwerk aus zehn Teams aus Deutschland und Österreich. Im Fokus steht dabei die Gruppe der sogenannten Sialoglykane, die ein Zuckermolekül namens Sialinsäure tragen. Diese spielt eine bedeutende Rolle für viele Prozesse in der Immunabwehr und der Embryonalentwicklung.
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