Moderne Gesellschaften sind in der Nacht auf künstliche Beleuchtung angewiesen. Dies geht oft auf Kosten nah gelegener Ökosysteme. Foto: Jürgen Scheere (Universität Jena)
Moderne Gesellschaften sind in der Nacht auf künstliche Beleuchtung angewiesen. Dies geht oft auf Kosten nah gelegener Ökosysteme. Foto: Jürgen Scheere (Universität Jena) - Eine neue Sammlung von Studien über künstliches Licht bei Nacht zeigt, dass die Auswirkungen der Lichtverschmutzung weitreichender sind als gedacht. Selbst geringe Mengen künstlichen Lichts können Artengemeinschaften und ganze Ökosysteme stören. Die in der Fachzeitschrift Philosophical Transactions of the Royal Society B veröffentlichte Sonderausgabe mit 16 wissenschaftlichen Studien befasst sich mit den Auswirkungen der Lichtverschmutzung auf komplexe Ökosysteme, darunter Boden-, Graslandund Insektengemeinschaften. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Friedrich-Schiller-Universität Jena betonen in der Sonderausgabe den Dominoeffekt, den Lichtverschmutzung auf Funktionen und Stabilität von Ökosystemen haben kann. Weltweit nimmt künstliche Beleuchtung zu - auch der Nachthimmel wird damit immer heller.
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