Die neue Methode zur Arylierung unaktivierter Alkene beruht auf einem speziellen Katalysatorsystem - auf einem sogenannten ternären Nickel(Ni)-Wasserstoffatomtransfer(HAT)-Photodox(PC)-Synergiesystem (schematisch in der Mitte dargestellt). Linke Seite: Strukturformeln einer Arylgruppe (oben) und eines unaktivierten Alkens, rechte Seite: Strukturformel eines arylierten Alkens nach der Synthese.
Die neue Methode zur Arylierung unaktivierter Alkene beruht auf einem speziellen Katalysatorsystem - auf einem sogenannten ternären Nickel(Ni)-Wasserstoffatomtransfer(HAT)-Photodox(PC)-Synergiesystem (schematisch in der Mitte dargestellt). Linke Seite: Strukturformeln einer Arylgruppe ( oben ) und eines unaktivierten Alkens, rechte Seite: Strukturformel eines arylierten Alkens nach der Synthese. AG Glorius - WWU Münster Für die organische Synthese, also für die Herstellung von Kohlenstoff-Verbindungen, ist die Entwicklung von Syntheseverfahren von Bedeutung, durch die sich das gewünschte Produkt in guter Ausbeute gewinnen lässt. Gleichzeitig sollen die Verfahren nachhaltig sein: Sie sollen beispielsweise umweltfreundliche und leicht verfügbare Reagenzien verwenden, wenig Abfall erzeugen und wenig Energie verbrauchen. Neue Syntheseverfahren, die diese Kriterien erfüllen, können als Sprungbrett für Innovationen dienen - von der medizinischen Chemie bis zur Materialwissenschaft. Ein Beispiel sind sogenannte Übergangsmetall-katalysierte Kreuzkupplungsreaktionen. Auf diesem Gebiet hat ein Forschungsteam unter der Leitung der Chemieprofessoren Frank Glorius (Universität Münster) und Kendall N. Houk (University of California, Los Angeles) jetzt ein Problem gelöst, das seit Jahren als Herausforderung galt: die katalytische Kohlenstoff-Wasserstoff- (C'H-) Arylierung von unaktivierten Alkenen.
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