Die frühe Abkühlung des Alls

Blick in die Vergangenheit: Die kosmische Mikrowellenstrahlung (links) wurde 380
Blick in die Vergangenheit: Die kosmische Mikrowellenstrahlung (links) wurde 380.000 Jahre nach dem Urknall freigesetzt und dient als Hintergrund für alle Galaxien im Universum. Die Starburst-Galaxie HFLS3 (Mitte) ist in eine Wolke aus kaltem Wasserdampf eingebettet und erscheint so, wie sie 880 Millionen Jahre nach dem Urknall ausgesehen hat. Wegen seiner niedrigen Temperatur wirft das Wasser einen dunklen Schatten auf den Mikrowellenhintergrund (Ausschnittvergrößerung links), welcher einen etwa 10.000-fach stärkeren Kontrast darstellt als seine intrinsischen Schwankungen von nur 0,001 Prozent (helle/dunkle Flecken). © ESA und die Planck Kollaboration; Zoom-in-Panel: Dominik Riechers / Universität zu Köln; Bildkomposition: Martina Markus / Universität zu Köln
Blick in die Vergangenheit: Die kosmische Mikrowellenstrahlung ( links ) wurde 380. Jahre nach dem Urknall freigesetzt und dient als Hintergrund für alle Galaxien im Universum. Die Starburst-Galaxie HFLS3 ( Mitte ) ist in eine Wolke aus kaltem Wasserdampf eingebettet und erscheint so, wie sie 880 Millionen Jahre nach dem Urknall ausgesehen hat. Wegen seiner niedrigen Temperatur wirft das Wasser einen dunklen Schatten auf den Mikrowellenhintergrund (Ausschnittvergrößerung links), welcher einen etwa 10.000-fach stärkeren Kontrast darstellt als seine intrinsischen Schwankungen von nur 0,001 Prozent (helle/dunkle Flecken). ESA und die Planck Kollaboration; Zoom-in-Panel: Dominik Riechers / Universität zu Köln; Bildkomposition: Martina Markus / Universität zu Köln - Schatten einer kosmischen Wasserwolke zeigt die Temperatur im jungen Universum Tief in die Vergangenheit des Universums hat ein Teleskop in den französischen Alpen geblickt. Mit ihm beobachteten die Forschenden erstmals eine extrem weit entfernte Wasserstoffwolke, welche die kurz nach dem Urknall entstandene kosmische Hintergrundstrahlung abschattet. Der Schatten entsteht, weil das kältere Wasser die wärmere Hintergrundstrahlung auf ihrem Weg zur Erde verschluckt.
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