Wenig Vielfalt in Verbänden

Zivilgesellschaftliche Organisationen binden Menschen mit Migrationsgeschichte noch nicht gleichberechtigt ein. Die Deutsche Aidshilfe, die Lebenshilfe, die Gewerkschaft Verdi, der Lesbenund Schwulenverband - das sind Beispiele für Organisationen in Deutschland, die sich in gesellschaftliche Diskussionen einmischen, um die Interessen ihrer Mitglieder zur Geltung zu bringen. Ein Forschungsteam koordiniert vom Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften hat diese vier zivilgesellschaftlichen Organisationen auf die Frage untersucht, ob sie es geschafft haben, Menschen mit Migrationsgeschichte gleichberechtigt einzubeziehen. Das Ergebnis: Es gibt durchaus noch Luft nach oben. Egal, ob es um Klimaschutz, die Patientenrechte, die Interessen von Kulturschaffenden oder um Mieteranliegen geht - zivilgesellschaftliche Organisationen haben einen Einfluss darauf, welche Themen in Gesellschaft und Politik gehört und etwa in Gesetzen berücksichtigt werden. Die Gesellschaft in Deutschland ist dabei in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten immer vielfältiger und internationaler geworden. Nach Angaben des statistischen Bundesamts haben rund ein Viertel der Menschen in Deutschland einen Migrationshintergrund.
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