Britta Eiz-Vesper, Thomas Skripuletz und PD Franziska Hopfner mit Blutproben im Labor für T-Zell-Routinekontrolle des Instituts für Transfusionsmedizin und Transplantat Engineering; Copyright: Karin Kaiser / MHH.
Britta Eiz-Vesper, Thomas Skripuletz und PD Franziska Hopfner mit Blutproben im Labor für T-Zell-Routinekontrolle des Instituts für Transfusionsmedizin und Transplantat Engineering; Copyright: Karin Kaiser / MHH. Erfolgreicher Heilversuch mit Abwehrzellen gegen JC-Virus Stand: 18. Mai 2021 Das John-Cunningham-(JC-)Virus infiziert etwa 70 bis 90 Prozent aller Menschen weltweit, ohne dass die meisten es überhaupt bemerken. Doch einmal in den Körper gelangt, schlummert das Erbgut des Erregers dort weiter. Ist das Immunsystem durch eine schwere Erkrankung oder das Immunsystem unterdrückende (immunsuppressive) Medikamente geschwächt oder stillgelegt, wird das Virus reaktiviert und vermehrt sich. Über das Blut kann es in das Zentralnervensystem einwandern. Dann besteht die Gefahr einer seltenen Gehirninfektion, die häufig innerhalb von wenigen Wochen zum Tod führt. Bislang gibt es keine Therapie gegen diese progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML), die das Hirngewebe allmählich zerstört.
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