Gasblasen in Gesteinsporen als Wiege des Lebens

Fluoreszenzmikroskopische Aufnahme von Protozellen in Kontakt mit einer Gasblase
Fluoreszenzmikroskopische Aufnahme von Protozellen in Kontakt mit einer Gasblase. Koazervat-Ansammlungen sind ein geeignetes Modell, um die ersten Protozellen auf der frühen Erde nachzuahmen und zu untersuchen, wie sich Leben entwickelt haben könnte. © LMU/ Alan Ianeselli
Fluoreszenzmikroskopische Aufnahme von Protozellen in Kontakt mit einer Gasblase. Koazervat-Ansammlungen sind ein geeignetes Modell, um die ersten Protozellen auf der frühen Erde nachzuahmen und zu untersuchen, wie sich Leben entwickelt haben könnte. LMU/ Alan Ianeselli - Forschende entwickeln Szenario für die Entstehung von membranlosen Mikrotröpfchen auf der frühen Erde Wo und wie entstand Leben aus unbelebten chemischen Stoffen auf der frühen Erde vor mehr als 3,5 Milliarden Jahren? Eine wesentliche Voraussetzung für die ersten Zellen auf der Erde ist deren Fähigkeit, Kompartimente zu bilden und sich weiterzuentwickeln, um so erste chemische Reaktionen zu ermöglichen. Membranlose Koazervat-Mikrotröpfchen eignen sich ausgezeichnet zur Beschreibung von Protozellen, mit ihrer Fähigkeit sich zu teilen, Moleküle zu konzentrieren und biochemische Reaktionen zu unterstützen. Wissenschaftler haben bisher nicht nachweisen können, wie sich diese Mikrotröpfchen entwickelt haben könnten, um dem Leben auf der Erde auf die Sprünge zu verhelfen. Nun zeigen Forscher des Max-Planck-Instituts für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden und des Center for NanoScience an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München erstmals, dass das Wachstum und die Teilung von membranlosen Mikrotröpfchen in einer Umgebung, die Gasblasen in einer erhitzten Gesteinspore auf der frühen Erde ähnelt, möglich ist. Das deutet darauf hin, dass Leben dort seinen Ursprung gehabt haben könnte.
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