Regenwürmer gehören zu den bekanntesten Bodenbewohnern - über viele andere Lebewesen im Boden wissen wir hingegen nur wenig. Foto: Andy Murray
Regenwürmer gehören zu den bekanntesten Bodenbewohnern - über viele andere Lebewesen im Boden wissen wir hingegen nur wenig. Foto: Andy Murray Ein großer Teil der weltweiten biologischen Vielfalt befindet sich in den Böden. Doch das Wissen über die Verbreitung von Bodenlebewesen und ihrer Funktionen ist lückenhaft und nicht repräsentativ für die globalen Ökosysteme und Artengruppen. Insbesondere die tropischen und subtropischen Regionen sind hinsichtlich der Biodiversität im Boden kaum erforscht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die nun in "Nature Communications" veröffentlicht worden ist, und von Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie der Universität Leipzig geleitet wurde. Böden tragen zu vielen lebenswichtigen Ökosystemfunktionen und -leistungen bei: Sie regulieren das Klima, sind Grundlage für den Nährstoffkreislauf oder für die Produktion von Nahrungsmitteln. Um sie zu schützen, ist es wichtig, die globale Verteilung von Bodenlebewesen und ihren Funktionen für die Ökosysteme zu kennen - nur so können wir verstehen, welche Auswirkungen klimatische Veränderungen haben werden.
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