Die Sternexplosion SN 1987A in der Großen Magellanschen Wolke war eine der hellsten Supernovae seit mehr als 400 Jahren. ESO
Die Sternexplosion SN 1987A in der Großen Magellanschen Wolke war eine der hellsten Supernovae seit mehr als 400 Jahren. ESO Funde von Eisen-60 und Mangan-53 belegen Supernova vor 2,5 Millionen Jahren - Als vor einigen Monaten der Stern Beteigeuze drastisch an Helligkeit verlor, vermuteten einige Beobachter eine bevorstehende Supernova - eine Sternenexplosion, die auch auf der Erde noch Schäden verursachen könnte. Während sich Beteigeuze wieder beruhigt hat, haben Physiker der Technischen Universität München (TUM) Beweise für eine Supernova gefunden, die vor rund 2,5 Millionen Jahren nahe der Erde explodiert ist. Das Leben von Sternen mit einer Masse, die mehr als zehn Mal größer ist als die unserer Sonne, endet in einer Supernova, einer gewaltigen Sternenexplosion. Bei dieser Explosion bilden sich unter anderen Eisen, Mangan und weitere schwere Elemente. Ein Forschungsteam angeführt von Physikern der TU München hat nun in etwa zweieinhalb Millionen Jahre alten Schichten von Mangankrusten neben Eisen-60 nun auch Mangan-53 nachgewiesen. ,,Man könnte die erhöhten Konzentrationen von Mangan-53 auch als ,,smoking Gun" bezeichnen, den endgültigen Beweis dafür, dass diese Supernova tatsächlich stattgefunden hat", sagt Erstautor Dr. Gunther Korschinek.
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