Das Brillenschötchen (Biscutella didyma)
Das Brillenschötchen (Biscutella didyma) © Martina Petru Ökosysteme sind weltweit durch den raschen Klimawandel bedroht. Pflanzen spielen in allen Ökosystemen eine entscheidende Rolle, da sie die Grundlage aller Nahrungsnetze bilden. Für viele Regionen, die heute bereits sehr trocken sind, wie Wüsten oder Halbwüsten, sagen viele Klimaforsacher noch niedrigere Niederschlagsmengen voraus. Ein Forscherteam um Katja Tielbörger von der Universität Tübingen hat jetzt herausgefunden, dass sich bestimmte Pflanzenarten unter Dürre sehr schnell anpassen können. Das bedeutet, dass die Pflanzen veränderte Eigenschaften unter neuen Umweltveränderungen in ihren Genen festschreiben und diese weitervererben können. An der Studie waren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Hildesheim und Köln sowie Dr. Christian Lampei vom Institut für Landschaftsökologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) beteiligt. Die Ergebnisse sind der in der Fachzeitschrift "Ecology Letters" erschienen.
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