Nickel-Molybdänsulfid-Katalysator nach der Säurebehandlung. Manuel Wagenhofer/TUM
Nickel-Molybdänsulfid-Katalysator nach der Säurebehandlung. Manuel Wagenhofer/TUM Salzsäurebehandlung verbessert Katalysatoren zur Entschwefelung von Erdöl - Ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) unter Leitung des Chemikers Johannes Lercher hat ein Syntheseverfahren entwickelt, mit dem sich die Aktivität von Katalysatoren zur Erdöl-Entschwefelung um ein Vielfaches steigern lässt. Das neue Verfahren lässt sich möglicherweise auch für Katalysatoren in Brennstoffzellen einsetzen. Erdöl enthält sehr viel Schwefel. Um daraus Kraftstoffe zu machen, müssen die Schwefelverbindungen mit Hilfe von Wasserstoff entfernt werden. Hydrotreating nennen Fachleute dieses Verfahren, das mit Hilfe von Katalysatoren realisiert wird. Unter der Leitung von Johannes Lercher und Hui Shi hat ein Forscherteam am Lehrstuhl für Technische Chemie II der TU München nun ein Verfahren entwickelt, mit dem sich die Aktivität dieser Katalysatoren um ein Vielfaches steigern lässt: Sie behandelten dazu die katalytisch aktiven Metallsulfide vorab mit konzentrierter Salzsäure.
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