Am Ionenseparator ISOLDE des europäischen Kernforschungszentrums CERN führte das internationale Team um Ronald Fernando Garcia Ruiz und Robert Berger erstmals laserspektroskopische Untersuchungen eines kurzlebigen radioaktiven Moleküls durch.
Am Ionenseparator ISOLDE des europäischen Kernforschungszentrums CERN führte das internationale Team um Ronald Fernando Garcia Ruiz und Robert Berger erstmals laserspektroskopische Untersuchungen eines kurzlebigen radioaktiven Moleküls durch. Forschungsverbund nutzt erstmals Laserspektroskopie, um chemische Verbindungen mit kurzlebigem radioaktivem Bestandteil zu untersuchen - Veröffentlichung in Nature GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG DER PHILIPPS-UNIVERSITÄT MARBURG UND DER JOHANNES GUTENBERG-UNIVERSITÄT MAINZ Radioaktive Moleküle eignen sich als Miniatur-Laboratorien, mit denen sich grundlegende Eigenschaften von Elementarteilchen und Atomkernen studieren lassen. Dies ist das Ergebnis eines Experiments, über das ein internationales Forschungskonsortium in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Nature berichtet. Die Gruppe nutzte eine Beschleunigeranlage des europäischen Kernforschungszentrums CERN, um kurzlebige radioaktive Moleküle zu erzeugen, die das Team dann erstmals mittels Laserstrahlung spektroskopisch untersuchte. "Wir machen uns zunutze, dass manche physikalischen Effekte in Molekülen um ein Vielfaches verstärkt werden können", sagt Robert Berger, der eine Arbeitsgruppe für Theoretische Chemie an der Philipps-Universität Marburg leitet. Er ist zusammen mit dem amerikanischen Physiker Ronald Fernando Garcia Ruiz einer der Leitautoren der aktuellen Veröffentlichung. Der Verstärkungseffekt macht sich besonders bei Molekülen bemerkbar, die sehr schwere, radioaktive Bestandteile enthalten.
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