Aktualitäten 2020
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Winzige Fossilien von großer Bedeutung
Tiere sind jünger als gedacht
Dinosaurierkinder waren ,,kleine Erwachsene"
Käfer aus der Kreidezeit rekonstruiert
Fossil: Falsche Zehenzahl führt auf falsche Fährte
Dimetrodon: Vorläufer der modernen Wirbelsäule
Asteroid löste Massenaussterben am Ende der Kreidezeit aus
Erbgut des Störs entschlüsselt
Umweltfreundlicher Biodiesel aus Palmöl?
Zinkisotopie in Zahnschmelz: Neue Methode zur Rekonstruktion der Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere
Neutronenquelle ermöglicht Blick in Dino-Eier
Dinosaurier starben wegen eines Asteroideneinschlags aus
100 Millionen Jahre im Bernstein: Forscher entdecken ältesten bekannten Schleimpilz
Paläontologie
Ergebnisse 1 - 13 von 13.
Paläontologie - Biowissenschaften - 10.12.2020

Zähne, so zierlich wie die Spitze eines Kugelschreibers, und ein Stück eines Unterkieferknochens, das kleiner als eine Ein-Cent-Münze ist - diese Funde machten die Mitarbeiter des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zwischen 2002 und 2019 bei Grabungen in einem Steinbruch bei Balve im Hönnetal (Märkischer Kreis).
Chemie - Paläontologie - 23.11.2020

Chemisch veränderte fossile Algenmoleküle haben den Nachweis der ersten schwammähnlichen Tiere verfälscht Eine langjährige Kontroverse über den Ursprung komplexen Lebens auf der Erde ist nun offenbar gelöst. Ein Team, an dem Forschende des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie beteiligt waren, hat herausgefunden, dass fossile Fettmoleküle, die aus 635 Millionen Jahre alten Gesteinen isoliert wurden, nicht die frühesten Hinweise auf Tiere darstellen.
Paläontologie - Gesundheit - 06.11.2020

Langer Hals, kleiner Kopf und mehrere Tonnen Lebendgewicht - mit dieser Personenbeschreibung hätte man vor rund 220 Millionen Jahren den Plateosaurus in Mitteleuropa aufspüren können. Paläontologen der Universität Bonn haben jetzt erstmals ein beinahe vollständiges Skelett eines Plateosaurus-Kindes beschrieben und entdeckt, dass es seinen Eltern im Aussehen schon in jungen Jahren sehr ähnelte.
Paläontologie - 08.10.2020

In einer Bernsteinlagerstätte in Myanmar fanden Forscher vor etwa einem Jahr fossile Exemplare von Käfern und beschrieben dadurch eine neue Käferfamilie, die vor etwa 99 Millionen Jahren lebte. Allerdings konnten die Wissenschaftler die Gestalt der Insekten in der Bernsteinprobe nicht vollständig beschreiben -in der Folge erhielten die Käfer den geheimnisvollen Namen Mysteriomorphidae.
Paläontologie - Biowissenschaften - 25.07.2020

Haben Sie sich jemals gefragt, warum unsere Hände fünf Finger haben? Und wie sieht das bei Amphibien aus? Sie haben normaler Weise nur vier. Bislang nahm man an, dass dies schon bei den frühen Vorfahren der heutigen Frösche und Lurche, den Temnospondyli, so war. Ein neuer Fund des krokodil-artigen Temnospondylen Metoposaurus krasiejowensis aus der späten Trias (etwa 225 Millionen Jahre alt) Polens zeigt jedoch fünf Mittelhandknochen und damit fünf Finger.
Biowissenschaften - Paläontologie - 05.06.2020

Große Zähne und ein markantes Rückensegel - dieses urtümliche Reptil aus der Permzeit prägte die Spielzeugkiste vieler Generationen. Irrtümlicherweise oft als Dinosaurier eingeordnet, ist Dimetrodon ein entfernter Verwandter einer Linie, die zu den Säugetieren führte. Forscher der Universität Bonn haben 290 Millionen Jahre alte Wirbel der Urechse untersucht und dabei erstaunliche Parallelen zu modernen Säugetieren entdeckt.
Geowissenschaften - Paläontologie - 17.04.2020

Vor 66 Millionen Jahren - an der Grenze von der Kreidezeit zum Paläogen - starben rund Dreiviertel der Tierarten aus, unter anderem die Dinosaurier. Die Ursache dafür wird seit Jahrzehnten in der Wissenschaft kontrovers diskutiert. Aktuelle Untersuchungen eines internationalen Forscherteams deuten darauf hin, dass ein Asteroideneinschlag alleiniger Verursacher dieses Massenaussterbens war und vulkanische Aktivität keine Rolle gespielt hat, auch wenn sie durchaus Auswirkungen auf das Klima und die Biosphäre hatte.
Biowissenschaften - Paläontologie - 30.03.2020

Störe lebten schon vor 300 Millionen Jahren auf der Erde und haben sich äußerlich seitdem kaum verändert. Einem Team von Forschern aus Würzburg und Berlin ist es jetzt gelungen, ihr Erbgut zu entschlüsseln. Sie werden bisweilen auch ,,Methusalem der Süßwasserfische" genannt: Störe und ihre nahen Verwandten.
Umwelt - Paläontologie - 27.02.2020

Universität Göttingen untersucht Auswirkungen von Palmöl-Biodiesel auf Treibhausgase (pug) Biokraftstoffe aus Pflanzenöl werden zunehmend als Alternative zu fossilen Brennstoffen verwendet, trotz der wachsenden Kontroverse über ihre Nachhaltigkeit. Ein Forschungsteam unter der Leitung der Universität Göttingen hat die Auswirkungen von Palmöl-Biodiesel auf Treibhausgase über den gesamten Lebenszyklus hinweg untersucht.
Paläontologie - Agronomie & Lebensmittelingenieur - 19.02.2020

Verhältnis der Isotope Zink-66 zu Zink-64 gibt Aufschluss über Nahrungsgrundlage von Säugetieren in prähistorischen Zeiten Aus prähistorischer Zeit liegen nur wenig gesicherte Erkenntnisse über die Ernährung der damaligen Tiere und Menschen vor. Informationen, was unsere Vorfahren tatsächlich gegessen haben, beruhen vor allem auf Kohlenstoffund Stickstoffisotopenanalysen des Strukturproteins Kollagen in Knochen und Zahnbein.
Biowissenschaften - Paläontologie - 22.01.2020

Schlüpften Oviraptoren gleichzeitig aus? Forscher der Uni Bonn und der TU München führen Indizienbeweis Sind die Küken der Dinosaurier-Gruppe der Oviraptoren gleichzeitig aus ihren Eiern geschlüpft? Diese Frage lässt sich anhand der Länge und Anordnung der Knochen des Embryos beantworten, die über das Entwicklungsstadium Aufschluss geben.
Geowissenschaften - Paläontologie - 17.01.2020

Forscher widerlegen Theorie eines Vulkanausbruchs als Grund für Massensterben / Mineralogen und Planetologen der Universität Münster an weltweiter Studie in 'Science' beteiligt Waren es Vulkanausbrüche im Westen Indiens oder ein Asteroideneinschlag, der die Dinosaurier und viele andere Tierarten vor 66 Millionen Jahren aussterben ließ' Darüber diskutieren Forscherinnen und Forscher bereits seit den Achtzigerjahren.
Paläontologie - 06.01.2020

Team aus Göttingen, Helsinki und New York erhält Einblick in Evolution der Myxomyceten (pug) Schleimpilze, auch Myxomyceten genannt, gehören zu den sogenannten Amoebozoa. Das sind mikroskopische Organismen, welche die meiste Zeit als einzelne bewegliche Zellen verborgen im Boden oder in verrottendem Holz leben und dort Bakterien fressen.