Foto: Pixabay/127071 Beim Fressen nehmen Tiere Mineralstaub auf, der je nach Größe unterschiedliche Spuren auf den Zähnen hinterlässt.
Foto: Pixabay/127071 Beim Fressen nehmen Tiere Mineralstaub auf, der je nach Größe unterschiedliche Spuren auf den Zähnen hinterlässt. Die Zahnabnutzung gibt Aufschluss über die Ernährungsweisen und Lebensräume ausgestorbener Tiere. Nun hat ein Forschungsteam unter Beteiligung des Centrums für Naturkunde der Universität Hamburg erstmals untersucht, welche Rolle mineralischer Staub auf Pflanzen bei diesem Prozess spielt. Die Studie wurde im Fachmagazin ,,Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America" (PNAS) veröffentlicht. Mitgefressener mineralischer Staub verursacht an den Zähnen pflanzenfressender Wirbeltiere teilweise deutliche Abnutzungsspuren, die sich je nach Art des Staubes erheblich voneinander unterscheiden können. Das haben Paläontologinnen und Paläontologen des Centrums für Naturkunde (CeNak) der Universität Hamburg, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und weiterer Forschungseinrichtungen aus Leipzig und Zürich herausgefunden. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hatten zwölf Gruppen von Meerschweinchen mehrere Wochen lang mit grundsätzlich gleichen pflanzenbasierten Pellets gefüttert, die aber unterschiedliche Arten und Mengen natürlichen Mineralstaubes enthielten.
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